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Wie berechnest Du Deinen Notendurchschnitt?

Notendurchschnitt ist Note, die sich als Mittelwert aus der Gesamtheit der einzelnen Noten ergibt. Für ihn gilt in der Regel die Formel: Die Summe aller Noten geteilt durch die Anzahl aller Noten.

Viele Arbeitgeber und Hochschulen interessieren sich für den Notendurchschnitt ihrer Bewerber, weil sie sich dadurch ein Bild machen können, wie gut der jeweilige Kandidat ist. Aber eine schlechte Note in Sport oder Religion sagen noch lange nichts darüber aus, wie gut Du in Englisch oder Physik bist. Deswegen ziehen viele Arbeitgeber nur bestimmte Noten in Betracht, lassen andere außen vor.

Notendurchschnitt

Welche Fächer zählen für den Notendurchschnitt?

Notendurchschnitt ist von Schule zu Schule unterschiedlich. In der Regel werden alle Fächer hinzugezählt. In Grundschulen werden Fächer wie Deutsch, Mathematik und Englisch häufig höher gewichtet und wirken sich somit stärker auf den Durchschnitt aus. Die erbrachten Leistungen im Fach, (wie beispielsweise mündliche Noten) werden meist niedriger gewichtet, als schriftliche Leistungen.

Für den Übertritt an das Gymnasium geht bis zum Notendurchschnitt 2,33 (Deutsch, Mathematik, Heimat- u. Sachunterricht) alles problemlos und ohne Probeunterricht. Ab Notendurchschnitt 2,66 muss der Probeunterricht besucht werden. Für den Wechsel an die Realschule muss ab 3,00 der Probeunterricht besucht werden.

Muss man beim Notendurchschnitt auf oder abrunden?

Die Endnote wird meist nicht gerundet, sondern hart nach einer Nachkommastelle abgeschnitten. Nach der ersten Stelle nach dem Komma wird abgeschnitten. Eine Note wie 2,865 ist somit 2,8. Bei Noten wie 1,7 (Note:2), oder 3,4 (Note:3) ist es noch ziemlich eindeutig.

Aber wie ist die Berechnung bei Noten wie 2,5? Das ist nicht allgemein einheitlich definiert. Genaue Infos dazu gibt’s letztlich in Deiner Prüfungsordnung.

Welcher Notendurchschnitt ist gut?

Noten sind dafür gedacht, dass man an ihnen ablesen kann, wie gut man ist. Dafür, dass man sich mit den Kommilitonen vergleichen kann. Sie sollen Professoren und Arbeitgebern helfen, die Leistung eines Studenten einzuschätzen.

In Zahlen wird die Note “gut” zwischen 1,6 bis 2,4 angegeben. Die Note 1,5 ist der Grenzbereich zu “sehr gut”. Die Note 2,5 der Grenzbereich zu “befriedigend”. Allerdings kommt es immer auf die Situation an. Welche Note am Ende des Studiums auf dem Zeugnis steht, hängt auch davon ab, wo man studiert (das ist eigentlich unfair!).

Notenschlüssel

1. Note: Sehr Gut.
Punkte: 91% bis 100% (Note: 1,5 bis 1,0)

2. Note: Gut
Punkte: 75% bis 90% (Note: 2,5 bis 1,6)

3. Note: Befriedigend
Punkte: 58% bis 74% (Note: 3,5 bis 2,6)

4. Note: Ausreichend
Punkte: 50% bis 57% (Note: 4,0 bis 3,6)

5. Note: Nicht Ausreichend
Punkte: 0% bis 49% (Note: 5,0 bis 4,1)

Beispiele

Beispiel 1: Ein Schüler hat eine 1 in Mathematik, eine 2 in Englisch, eine 1 in Deutsch und eine 3 in Chemie. Wie lautet der Notendurchschnitt? Lösung: Wir summieren alle vier Noten auf und dividieren durch die Anzahl der Noten, also durch 4.

Notendurchschnitt = (1+2+1+3)/4 = 1,75

Beispiel 2: In einer Klausur haben zwei Schüler 12 Punkte erreicht, zwei Schüler erreichten 8 Punkte und vier Schüler haben 4 Punkte erreicht. Der Notendurchschnitt soll ausgerechnet werden. Lösung: Insgesamt sind es 8 Schüler, also dividieren wir durch 8. In den Zähler kommen die Punktzahlen und zwar jeweils so oft, wie die Schüler diese erreichten.

Notendurchschnitt = (2*12 + 2*8 + 4*4)/8 = 7

Quelle:
http://www.notendurchschnitt.plakos.de
wortwuchs dot net

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