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Was ist Hyperinflation, Inflation und Deflation?

Anton Muljono, November 15, 2016January 23, 2017
Einleitung

Inflation und Deflation sind Begriffe aus der Volkswirtschaftslehre. Sie beschreiben allgemeine Preissteigerungen beziehungsweise Preissenkungen. Diese zwei haben sowohl wirtschaftliche als auch soziale Folgen. Man spricht von einer Hyperinflation, wenn die Inflationsrate über 50% pro Monat beträgt und die Geldentwertung dadurch quasi unkontrollierbar wird.

In Deutschland kam es nach dem Ersten Weltkrieg zu einer solchen: Das Geld verlor so schnell an Wert, dass man es sofort ausgeben musste, um überhaupt noch etwas dafür zu erhalten. Auf dem Höhepunkt wurde im November 1923 eine neue Währung geschaffen.

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Inflation und Deflation

Inflation bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre eine allgemeine und anhaltende Erhöhung des Güterpreisniveaus. Es ist gleichbedeutend mit einer Minderung der Kaufkraft des Geldes. Gemessen wird die Inflation entweder durch jährliche Preisänderungen von Gütern bestimmter Warenkörbe oder durch den BIP-Deflator (Preisindex des Bruttoinlandsprodukts bzw BIP), der die Preisänderungen aller Güter einer Volkswirtschaft abbildet.

Die Veränderungsrate des BIP-Deflators ist eine Preisveränderungsrate. Neben dem BIP-Deflator werden auch Deflatoren für die Komponenten des BIP berechnet, etwa für den Privaten Verbrauch oder den Export.

Unter Deflation versteht man in der Volkswirtschaftslehre einen allgemeinen, signifikanten und anhaltenden Rückgang des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen. Deflation entsteht, wenn die gesamtwirtschaftliche Nachfrage geringer ist als das gesamtwirtschaftliche Angebot. Deflation tritt üblicherweise zusammen mit einer Depression auf.

Hyperinflation

Eine Hyperinflation ist eine unkontrollierbare Inflation mit extrem hoher monatlicher Rate. Meist dauern Hyperinflationen nur eine kurze Zeit und enden in einer Währungsreform. Hyperinflation ist eine Form der Inflation, in der sich das Preisniveau sehr schnell erhöht. Eine allgemein akzeptierte Definition existiert nicht. Eine 1956 von Phillip D. Cagan aufgestellte Faustregel von monatlichen Inflationsraten von 50% ist aber weit verbreitet.

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Ursachen

Inflation kann auf verschiedenen Wegen zustande kommen. Sie droht, wenn die Geldmenge in einem Land erhöht wird, ohne dass das Angebot von Waren und Dienstleistungen deutlich ansteigt. Von der Seite der Unternehmen aus kann es kommen, wenn sie ihre Preise erhöhen, um entweder ihren Gewinn zu maximieren oder für sie steigende Kosten auf die Konsumenten abzuwälzen. Hier sprechen Volkswirte von einer Angebots-Inflation. Bei der Nachfrage-Inflation werden dagegen so viele Güter von den Konsumenten nachgefragt, dass das Angebot dafür nicht ausreicht. Auch dadurch kommt es zu Preissteigerungen.

Wie es zur Deflation kommt

Das Gegenstück zur Inflation ist die Deflation. Dabei sinkt das allgemeine Preisniveau nach der Definition langfristig, wodurch die Kaufkraft des Geldes steigt. Das Angebot ist größer als die Nachfrage, wodurch die Preise immer weiter sinken. Gesamtwirtschaftlich führt das zu Insolvenzen, sinkenden Löhnen und steigender Arbeitslosigkeit. Ursachen können zum Beispiel ein Exportrückgang oder ein entstandener Angebotsüberschuss sein. Die Deflation kommt deutlich seltener vor als die Inflation.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Inflation, Deflation und Hyperinflation?

Inflation ist das Steigen der Preise. Eine gesunde Wirtschaft soll ein langsam steigendes Preisniveau haben. Eine Inflationsrate von bis zu 3,0% gilt als nicht bedenklich. Wird die Rate überschritten, ergreifen die Zentralbanken Maßnahmen (z.B. Leitzinsen anheben).

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Deflation ist das fallen der Preise. Das ist Wirschaftsschädlich, denn die Anbieter können ihre Waren nicht mehr mit Gewinn verkaufen. Die Produktion wird dann eingeschränkt. Arbeitsplätze gehen verloren. Es endet in einer schweren Depression.

Eine Hyperinflation liegt vor wenn die Preissteigerungsrate bei 50% und mehr pro Monat liegt. In Deutschland hatten wir das 1922/23 als eine Spätfolge des Ersten Weltkriegs.

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org
http://www.t-online.de

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