Wie berechnet man Kalorien oder Kalorienberechnung?

Wissenswertes um Kalorienberechnung

Kalorienberechnung ist gut und schön, aber der gesundheitliche Aspekt darf auch nicht vernachlässigt werden. Die täglich benötigte Energie eines Menschen schwankt mit seiner Größe, dem Gewicht, dem Muskelanteil, dem Alter und dem Geschlecht.

Ein Erwachsener normal gebauter Mensch verbraucht in der Regel knapp 2000 kcal je Tag. Wenn Du abnehmen möchtest und beim Kalorienberechnung die tägliche Gesamtkalorienbilanz von beispielsweise 2000 Kalorien nicht überschreiten sollst, belastet mit Deinen aufgeführten Mahlzeiten Dein Kalorienkonto erheblich.

Nahrungsmitteln

Man kann eigentlich die Kalorien(kcal) von Nahrungsmitteln nicht berechnen, da die Kalorien von Lebensmitteln festgelegt sind. Aber grundlegend kann man das machen, indem man eine bestimmte Menge davon verbrennt und misst, wie viel Energie freigesetzt wird. Wenn man das für die Zutaten macht, kann man damit weiterrechnen und so zB auch ausrechnen, wie viel ein Teller Nudeln mit Soße hat.

Grundumsatz (BMR) Berechnen

Der Grundumsatz ist eine Größe zur Charakterisierung des Stoffwechsels hauptsächlich beim Menschen verwendet wird. Als Grundumsatz (basale Stoffwechselrate) wird der Kalorienverbrauch definiert, den der Körper pro Tag bei ständiger Ruhe zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen benötigt. Sie ist diejenige Energiemenge, die der Körper pro Tag bei völliger Ruhe, bei Indifferenztemperatur (28 °C) und nüchtern (leerer Magen) zur Aufrechterhaltung seiner Funktion benötigt.

Der Grundumsatz ist somit abhängig von Faktoren wie Geschlecht, Alter, Körpergewicht, Körpergröße, Muskelmasse, Wärmedämmung durch Kleidung und Gesundheitszustand (Fieber). Es gibt mittlerweile unterschiedliche Formeln um den Grundumsatz zu berechnen.

Fazit: Grundumsatz = Die Energie, die Dein Körper pro Tag ohne körperliche Anstrengung, bei völliger Ruhe, benötigt. Von Grundumsatz spricht man immer der Bezug auf 24 Stunden gemeint. Dabei ist 1 kcal = 4,186 kJ und 1 kJ entspricht 0,239 kcal. Eine gängige BMR Formel ist die folgende:

BMR (Frau) = (9,99 x Gewicht in kg) + (6,25 x Größe in cm) – (4,92 x Alter in Jahren) – 161

Beispiel
Du bist weiblich, wiegst 68 kg, bist 166 cm groß und 35 Jahre alt.
Dein BMR = (9,99 * 68) + (6,25 * 166) – (4,92 * 35) – 161 =
= 679,32 + 1037,5 – 172,2 – 161 = 1383,62 kcal am Tag

BMR (Mann) = (9,99 x Gewicht in kg) + (6,25 x Größe in cm) – (4,92 x Alter in Jahren) + 5

Beispiel 2:
Du bist männlich, wiegst 89 kg, bist 180 cm groß und 30 Jahre alt
Dein BMR = (9,99 x 89) + (6,25 x 180) – (4,92 x 30) + 5 =
= 889,11 + 1125 – 147,6 + 5 = 1871,51 kcal am Tag

Kalorienberechnung

Je größer bzw. schwerer ein Mensch ist, desto höher ist Dein Kalorienverbrauch. Das heißt der Körper benötigt mehr Energie/ Kalorien zur Aufrechterhaltung aller Funktionen. Mit zunehmendem Alter hingegen sinkt der Grundumsatz.

Randbemerkung

Die Angabe der Energie erfolgt in der Regel in Kilojoule oder Kilokalorien. 1 Kilojoule (KJ) entspricht 4,1 Kilokalorien (kcal). Kalorie (Einheitenzeichen cal) ist eine veraltete Maßeinheit der Energie, insbesondere der Wärmemenge Q, mit mehreren leicht unterschiedlichen Definitionen.

Bereits 1948 schaffte die 9. Generalkonferenz für Maße und Gewichte in Paris die Kalorie als Einheit der Wärmemenge zugunsten der Einheit Joule ab. Eine Kalorie entspricht ca. 4,1868 Joule (1 kcal = 4,1868 kJ) und ein Joule ca. 0,239 Kalorien.

Die täglich benötigte Energie eines Menschen schwankt mit seiner Größe, dem Gewicht, dem Muskelanteil, dem Alter und dem Geschlecht. Ein Erwachsener normal gebauter Mensch verbraucht in der Regel knapp 2000 kcal je Tag.

 

Quelle:
de.wikipedia.org/wiki
gesundepfunde.com

Wie berechnet man Körpermasseindex allgemein?

Einführung über Körpermasseindex allgemein

Körpermasseindex bzw BMI (Body Mass Index) bezeichnet eine Messzahl zur Einschätzung Deines Körpergewichts. Du erhältst Deinen Körpermasseindex allgemein, indem Du Dein Gewicht (in kg) durch Quadrat Deiner Größe (in m2) teilen. Die Einheit des Körpermasseindexes ist somit kg/m2.

Wenn Du aber Bodybuilder oder Personen mit einer überdurchschnittlich hohen Muskelmasse bist, solltest Du in diesem Fall Deinen Körperfettanteil messen, die Dich sowohl beim Arzt als auch in Eigenregie mit einer guten Körperfettwaage durchführen lässt (da Körpermasseindex allgemein aufgrund des hohen Muskelanteils verfälscht würde).

Körpermasseindex allgemein

Vier Phasen der Körpermasseindex-Entwicklung

Phase 1: Babyspeck
Babyspeck ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für den Umstand, dass Säuglinge einen besonders hohen Anteil an Körperfett haben. Die Körpermasse eines Neugeborenen muss klein genug sein, um durch den Geburtskanal zu gelangen. Ihr Körperfettanteil ist mit 15 % schon bei der Geburt höher als der von Neugeborenen vieler anderer Spezies, sogar von Sattelrobben.

Nach der Geburt bauen Babys Fettmasse auf, als Energiereserve und Schutzpolster gegen Stürze und andere Unfälle. Der Körpermasseindex erreicht ungefähr im siebten Lebensmonat einen Gipfel. Nach etwa drei Lebensjahren entspricht er dem von Erwachsenen. Mit ca. 5-7 Jahren ist der präpubertäre Nadir erreicht.

Phase 2: Krabbelkinder
Der Begriff Krabbelkinder umfaßt alle Kinder, die schon bewußt lächeln können, aber noch nie einem anderen Kind mit der Schippe auf den Kopf geschlagen haben. Krabbelkinder verlieren nach und nach ihren Babyspeck, und die Körperform ändert sich. Das Wachstum in die Länge übertrifft jenes an Masse, wodurch der Körpermasseindex sinkt. Etwa im Alter von sieben Jahren erreicht er sein Minimum.

Phase 3: Aufwachsen
Für Kinder gilt: Die Pfunde purzeln nur, wenn die täglich zugeführte Kalorienmenge unter dem Energieverbrauch liegt. In der weiteren Kindheit und in der Jugend wächst der Körper in die Länge und legt auch an Masse zu. Letztere holt ihren Rückstand auf, wodurch der Körpermasseindex wieder ansteigt.

Der Körper erreicht nach und nach seine erwachsene Form. Macht ein Kind diese Entwicklungsphasen früher oder später durch als der Durchschnitt, so kann trotz Normalgewicht auch ein entsprechend der Altersgruppe zu hoher oder zu niedriger Körpermasseindex vorliegen.

Phase 4: Erwachsenenalter
Das rasche Längenwachstum wird in der Anfangsphase der Pubertät und Ähnliches abgebildet. Bei Kindern und Jugendlichen (0 bis 18 Jahre) schwankt das Verhältnis zwischen Muskel- und Knochenmasse zum Körperfettanteil im Verlauf des Wachstums stark.

Nachdem der Körper seine endgültige Länge erreicht hat, flachen die Körpermasseindex-Kurven ab, steigen aber weiterhin etwas an, weil der Körper mit dem Alter noch immer an Masse zulegt.

Die Berechnung

Körpermasseindex-Klassifizierung der Weltgesundheitsorganisation (WHO):

18,5 - 24 : Normalgewicht
25 - 29   : Übergewicht
30 - 34   : Obesitas  (Fettleibigkeit) Grad I
35 - 39   : Obesitas  Grad II
ab 40     : Obesitas Grad III

Der Körpermasseindex wird nach folgender Formel berechnet:
Dein Körpergewicht (in kg) geteilt durch Deine Höhe/Größe (in m) zum Quadrat (m2).1.Beispiel
(a) Du bist 1,68 Meter groß und 75 Kilogramm schwer.
(b) Dann rechne 1,68 * 1,68 =  2,8224
(c) Teile jetzt Dein Gewicht durch diesen Wert: 75 / 2,8224 = 26,57
(d) Wert 26,57 (oder aufgerundet 27) ist Dein Körpermasseindex.
(e) Du bist Übergewicht!

2.Beispiel
(a) Du bist 1,62 Meter groß und 55 Kilogramm schwer.
(b) Dann rechne 1,62 * 1,62 =  2,6244
(c) Teile jetzt Dein Gewicht durch diesen Wert: 55 / 2,6244 = 20,96
(d) Wert 20,96 (oder aufgerundet 21) ist Dein Körpermasseindex.
(e) Dein Gewicht ist normal!

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki
http://de.smartbmicalculator.com

Empfohlener Artikel: Wie berechnet man Körpermasseindex für Frauen?

Tipps zum Gewicht reduzieren

Der gute Vorsatz ist wieder da. Die alljährlich oder monatlich wiederkehrende Diät, die beim Gewicht nie allzu viel bewirkt, und die irgendwie immer auch viel zu früh abgebrochen wird. Gar nicht erwähnen sollte man den JoJo-Effekt, wenn die Pfunde wieder auf die Hüften zurückkehren. Mit diesen Tipps hier sollte das nicht geschehen, denn langfristig helfen diese auch, schlechte Gewohnheiten zu ändern.

Fett reduzieren

  • Länger schlafen

Man will nicht verschlafen, und dann zur Arbeit rennen müssen. Doch morgens ein wenig mehr Zeit im Bett hilft tatsächlich, Gewicht zu verlieren. Oder eher, es gar nicht erst anzulegen. Die halbe Stunde extra im Bett hilft dem Körper, sich besser auszuruhen. Das Gefühl, dass man nicht genügend Nachtruhe hatte, resultiert meistens darin, dass man den ganzen Tag isst, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, der Snack hier, das Croissant da, die Tüte Erdnüsse hinterher, es addiert zusammen zu einem ganz schönen extra Paket, welches sich dann unweigerlich auf die Hüften legt. Studien geben auch Grund zu der Annahme, dass konstanter Schlafmangel den Metabolismus negativ beeinflusst.

  • Sport am Morgen

Es muss keine ausgiebige schweißtreibende Session sein. Selbst 10 Minuten Yoga, oder schnelle Gymnastikübungen bringen den Kreislauf in Schwung, das Blut fließt schneller, das Herz schlägt höher, der Metabolismus steigt.

  • Gesunde Snacks für die Arbeit

Ja, es macht Sinn, in der kleinen Pause nicht nach dem Schokoriegel zu greifen. Die Tupperdose hat Platz für so viel Gesundes wie Gurke, Paprika, Apfelschnitten mit Erdnussbutter, denn es darf auch gerne süß sein, damit wir nicht nach den leeren Kalorien im Automaten greifen, oder auch eine Tüte Mandeln, am besten geröstet, dann fehlt wirklich nichts mehr.

  • Zur Arbeit laufen oder mit dem Rad fahren

Einfach dem Bus die rote Karte zeigen. Öffentliche Verkehrsmittel oder das Auto sollten für eine Weile tabu sein, alles was innerhalb von 10 Km liegt, lässt sich locker auch mit dem Fahrrad erreichen.

  • Eine neue Sportart hilft, Gewicht zu verlieren

Auch wenn man täglich Sport treibt, die morgendliche Runde Jogging, oder Wogging am Fluss, die Stunde Yoga am Abend. All dies sind Gewohnheiten, die den Körper nicht mehr allzusehr herausfordern. Dies resultiert darin, dass weniger Kalorien verbrannt werden. Insbesondere wenn man immer gleiche Streckenlänge läuft. Abwechslung trumpft hier, und fordert den Körper wieder heraus. Jegliche physische Aktivität, die der Körper nicht kennt oder die er nicht gewohnt ist, regt die Verbrennung wieder an, und der Metabolismus steigt.

  • Verabschiede dich von Stress

Stress kann Bauchfett fördern. Studien veranlassen zu der Annahme, dass Stress auf Dauer auch zu Gewichtszunahme führen kann. Und dass er insbesondere dem so ungeliebten Bauchfett förderlich ist. Ist man Stress ausgesetzt so fördert dies Hormone wie Cortisol, es fördert den Appetit, senkt den Metabolismus, all dies trägt offensichtlich zur Gewichtszunahme bei. Yoga oder Meditation helfen dagegen, deshalb sollte man sich ruhig 2 – 3 mal die Woche eine Session gönnen. Aber auch ein Spaziergang am Strand, oder sich gemütlich auf dem Sofa mit einem guten Buch niederzulassen hilft.

  • Squats und Muskelübungen 

Kardio sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden, doch auch Muskelaufbau reduziert Fett, und es sorgt nebenher für einen sportlicher und fitter aussehenden Körper. Muskeln verbrennen Fett sogar im Ruhezustand, deshalb, je mehr man davon ansammeln kann, desto besser.

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