Wie berechnest Du mit Leichtigkeit Deine Rente?

Wissenwertes um Deine Rente

Deine Rente ist Dein Einkommen, welches ohne aktuelle Gegenleistung bezogen wird, im Allgemeinen: Deine Altersversorgung nach Deinem Arbeitsleben. Rente ist Altersruhegeld für Arbeiter und Angestellte oder der regelmäßig gezahlte Geldbetrag, auf den man nach Abschluss des Arbeitslebens oder im Falle dauernder Arbeitsunfähigkeit Anspruch hat. Wie viel Geld hast Du im Alter noch zur Verfügung?

Es ist nicht leicht den Überblick zu behalten, denn es gibt die gesetzliche Rente – und die private. Eine ergänzende private oder betriebliche Absicherung ist ratsam um den Lebensstandard auch als Rentner halten zu können. Es wird sogar steuerlich gefördert. Versicherte können seit dem 1. Juli 2014 schon ab 63 Jahren ohne Abschläge in Rente (nach 45 Jahren Beitragszahlung) gehen.

Es ist nicht leicht den Überblick zu behalten, denn es gibt die gesetzliche Rente – und die private. Eine ergänzende private oder betriebliche Absicherung ist ratsam um den Lebensstandard auch als Rentner halten zu können. Es wird sogar steuerlich gefördert. Versicherte können seit dem 1. Juli 2014 schon ab 63 Jahren ohne Abschläge in Rente (nach 45 Jahren Beitragszahlung) gehen.

Deine Rente

Die Rentenformel

Die Rentenberechnung basiert auf Deinen persönlichen Lebenslauf. Berücksichtigt werden in erster Linie Deine eingezahlten Beiträge und die Versicherungszeiten. Es spielt auch eine Rolle, wann Du in den Ruhestand gehen möchtest. Es gibt allerdings Modifikationen bei der Ermittlung der Höhe der Rente aufgrund von einer veränderten Berechnungsgrundlage des Bruttoentgelts. Die Formel ist für die Rentenberechnung relativ einfach zu verstehen. Sie lautet:

Monatliche Rente (brutto) = E * Z * R * A

Die Buchstaben stehen dabei für folgende Faktoren:

E: Entgeltpunkte

Entgeltpunkte ersetzen seit dem 1. Januar 1992 die bis dahin gebräuchlichen Werteinheiten aus den Regelungen der Reichsversicherungsordnung und des Angestelltenversicherungsgesetzes. Das deutsche Durchschnittseinkommen ergibt einen Entgeltpunkt von 1,0. Wer weniegr verdient, erhält entsprechend weniger Entgeltpunkte.

Umgekehrt gilt für Berufstätige mit überdurchschnittlichem Einkommen (bis zur Bemessungsgrenze), dass sie einen höheren Wert bekommen. Der maximale Wert für den Entgeltpunkt liegt bei etwas mehr als 2. Die Entgeltpunkte repräsentieren die Einkommensbezogenheit der Rente und ermöglichen die lohndynamische Rente. Bei den Entgeltpunkten handelt es sich um die während des Arbeitslebens persönliche angesammelten Rentenpunkte.

Z: Zugangsfaktor

Der Zugangsfaktor berücksichtigt bei der Rentenberechnung, wann der Versicherte in Rente geht. Er wird seit 2001 auch auf Renten wegen Erwerbsminderung, Erziehungs- und Hinterbliebenenrenten angewendet. Für Personen, die genau mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Erwerbsleben ausscheiden, beträgt der Zugangsfaktor 1,0.

In diesem Fall entsprechen die Entgeltpunkte auch den persönlichen Entgeltpunkten. Wer später in Rente geht, erhält einen Zugangsfaktor, der größer als 1,0 ist. Der Abschlag liegt gegenwärtig bei 0,3 % Prozent je Monat der vorzeitigen Inanspruchnahme. Für die Jahrgänge ab 1964 gilt als Regelaltersgrenze die Rente mit 67.

R: Rentenartfaktor

Der Rentenartfaktor berücksichtigt, dass mit der Rente unterschiedliche Sicherungsziele verfolgt werden. Durch den Rentenartfaktor wird das Sicherungsziel der jeweiligen Rentenart im Verhältnis zu einer Altersrente bestimmt. Bei Rentenarten mit Lohnersatzfunktion beläuft er sich auf 1,0 und bei Rentenarten mit Unterhaltsfunktion ist er kleiner als 1,0. Bei anderen Rentenarten werden abweichende Werte zur Rentenberechnung angesetzt. So wird die Höhe der Witwenrente mit dem Faktor 0,55 berechnet.

A: Rentenwert

Mit dem Rentenwert wird die gesetzliche Rente dynamisiert. Der aktuelle Rentenwert wird zum 1. Juli jeden Jahres in Abhängigkeit von der Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter, dem Beitragssatz zur allgemeinen Rentenversicherung und demografischer Veränderungen (Nachhaltigkeitsfaktor) angepasst. Damit sollen die Rentner am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben.

Da sich der Durchschnittsverdienst jedes Jahr ändert, erfolgt auch jährlich eine neue Festlegung dieses Faktors. Der Rentenwert stellt den Gegenwert eines Entgeltpunktes in Euro dar. Seit dem 1. Juli 2016 beträgt der aktuelle Rentenwert (West) 30,45 Euro und der aktuelle Rentenwert (Ost) 28,66 Euro.

Online Rechner

Du kannst auch Deine Rente nach heutiger Kaufkraft hier online ermitteln lassen. Der Rentenrechner kalkuliert und berücksichtigt Deine weitere Einkünfte und ermittelt den Betrag, der später für den gewohnten Lebensstandard fehlen wird.

 

Quelle:
seniorenbedarf.info
de.wikipedia.org
www.focus.de

Wie berechnet man (und ob man bekommt) Wohngeld?

Bemerkung zum Titel

Genaugesagt ob man (als Mieter) berechtigt ist Wohngeld zu bekommen und falls ja, wie wird seine Höhe berechnet? Im Einzelfall kann die wirkliche Förderung aufgrund seltener Familien- und Einkommenssituationen leider nicht genau ermittelt werden. Die tatsächlich gewährte Förderung und eine umfassende Beratung kann Dir verbindlich nur Dein für Wohngeld zuständiges Amt errechnen.

wohngeld

Finanzielle Hilfe von Staat

Wohnen kostet Geld – oft zu teurer für den, der ein geringes Einkommen hat. Deshalb leistet der Staat in solchen Fällen finanzielle Hilfe, das Wohngeld (nach dem Wohngeldgesetz – WoGG). Es wird als Zuschuss gewährt. Ob und wie viel Geld Du bekommst, hängt von drei Faktoren ab: Der Höhe Deiner zuschussfähigen Miete (allerdings nur bis zu einer festgelegten Obergrenze), der Höhe Deines Gesamteinkommens (abzüglich „absetzbarer“ Werbungs-kosten u.a.) und der Zahl der zu Deinem Haushalt rechnenden Familienmitglieder.

Wer hat keinen Anspruch auf Wohngeld?

Keinen Anspruch auf ihm haben grundsätzlich Empfänger folgender Transferleistungen:

* Arbeitslosengeld II und Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch;
* Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch;
* Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch;
* Leistungen der ergänzenden Hilfe zum Lebensunterhalt oder anderen Hilfen, die den Lebensunterhalt umfassen, nach dem Bundesversorgungsgesetz;
* Leistungen in besonderen Fällen und Grundsicherungsleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz;
* Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch, wenn in dem Haushalt ausschließlich Empfänger dieser Leistung leben.

Auch alleinstehende Auszubildende bei der Erstausbildung und alleinstehende Wehrdienstleistende haben keinen Anspruch auf Wohngeld.

Wohngeld beantragen

Wohngeld wird nur auf Antrag und bei Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen gewährt. Alle Vordrucke erhältst Du bei der Wohngeldstelle in Deinem zuständigen Sozialzentrum. Lass Du Dich bitte nicht abschrecken von diesen etwas komplizierten Regelungen. Die Wohngeldstelle kann Dir auf Anfrage mitteilen, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe Du Wohngeld beanspruchen kannst. Außerdem wird man Dir auf Wunsch beim Ausfüllen der notwendigen Vordrucke behilflich sein.

Wohngeld ist ein Zuschuss zu den Wohnkosten, daher wird Wohngeld als Miet- oder Lastenzuschuss gewährt. Mieterinnen und Mieter erhalten Mietzuschuss, Eigentümerinnen und Eigentümer einer Eigentumswohnung oder eines Eigenheimes erhalten Lastenzuschuss.

Mietstufe

Mietstufen werden nach Bundesland sortiert und dienen zur Orientierung der Miethöhe und sind untergliedert in die Mietstufen von I (günstigste Mietstufe) bis Mietstufe VI (teuerste Mietstufe).

Wohngeldrechner

Mit dem Wohngeldrechner kannst Du Deinen voraussichtlichen Anspruch auf das Wohngeld berechnen. Die rechnerischen Vorschriften des Wohngeldgesetzes werden in diesem Rechner exakt umgesetzt, so dass das Ergebnis des Wohngeldrechners mit äußerster Genauigkeit errechnet wird. Bitte aber beachte, dass der Wohngeldrechner nicht die grundsätzlichen Voraussetzungen prüft, ob Anspruch auf ihm besteht, hier werden nur Wohngeldzahlungen der Höhe nach ermittelt. Gemäß § 19 Abs. 1 WoGG ist das ungerundete monatliche Geld für bis zu zwölf zu berücksichtigende Haushaltsmitglieder wie folgt zu berechnen:

wohngeldrechner

M = die gerundete zu berücksichtigende monatliche Miete oder Belastung in Euro;

Y = das gerundete monatliche Gesamteinkommen in Euro.

Die Werte für a, b und c hängen von der Haushaltsgröße ab und sind der Anlage 1 zu § 19 Abs. 1 WoGG zu entnehmen. Bei der Berechnung des Wohngeldanspruchs für ein einziges zu berücksichtigendes Haushaltsmitglied (d. h. eine Person wohnt alleinstehend in einer Wohnung) gilt demnach

a = 0,063
b = 0,0007963 und
c = 0,00009102

Hier und hier kannst Du Dein Wohngeld (und ob Du dazu berechtigt bist) selbst rechnen.

wohngeldanspruchs

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki

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