Stellenbewerbung leicht gemacht? So macht man es richtig!

Der Jobmarkt ist heiß umkämpft, und Bewerber schreiben sich die Finger wund, eine Stellenbewerbung nach der anderen, und kämpfen mit Vorstellungsgesprächen, die oft ins Nichts führen. Wer auch mal einen unkonventionelleren Weg geht, kann sicher sein, dass er zumindest versucht hat, seinem Glück auf die Sprünge zu helfen. Der erste Eindruck ist sehr wichtig, deshalb ist das Anschreiben sehr wichtig. Es muss informativ sein, und einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.  

Das Anschreiben

Das Anschreiben bei einer Stellenbewerbung ist förmlich. Doch dies ist nur die äußere Form. Im Anschreiben ist es wichtig, auszudrücken, warum man sich gerade auf diese Stelle bewirbt, und in welcher Form man hofft, sich in das Unternehmen am besten einbringen zu können, und einen Mehrwert zu schaffen. Kein Arbeitgeber will hören, dass man sich bewirbt, weil man gerade Arbeit sucht. Und ein Standardanschreiben, welches für jede Bewerbung verwendet wird, wird auch schnell als solches erkannt. Verfasse dein Anschreiben darum immer wieder neu, gezielt auf die Position und deine Qualifizierung für diesen Bereich.

Der Lebenslauf in der Stellenbewerbung

Das Format einer Bewerbung hat sich über die letzten 20 Jahre enorm geändert. Die chronologische Auflistung bisheriger Tätigkeiten ist nicht mehr geeignet, um die Aufmerksamkeit eines Personalbeauftragten auf sich zu ziehen. Das moderne Format ist wesentlich ansprechender, man kann seine Fähigkeiten besser ins Licht rücken, die besten Fähigkeiten und Erfahrungen gleich zu Anfang des Lebenslaufs herausstellen, und so die Aufmerksamkeit des Lesers gleich in die richtige Bahn lenken!

  • Die letzten 10 Jahre sind genug
  • Jobrelevante Fähigkeiten betonen

Der Lebenslauf sollte nicht zu lang sein

In den Lebenslauf muss man nicht jede Arbeitsstelle eintragen. Dies gilt insbesondere für ältere Bewerber, die viele verschiedene Positionen hatten, und über sehr viel Erfahrung verfügen und auch für jüngere Bewerber, die sehr oft die Stelle gewechselt haben. Wenn man die letzten 10 Jahre angibt, dann ist das mehr als genug. Auch sollten die letzten Positionen aussagekräftig sein.

Stellen nach Relevanz listen

Es kommt vor, dass die letzte oder auch die letzten zwei Arbeitsstellen für die Position auf die man sich bewirbt, keinerlei Relevanz hat. Dann sollte man die Stelle in den Vordergrund rücken, bei der man Fähigkeiten unter Beweis gestellt, und Erfahrungen gesammelt hat, welche diese Relevanz besitzen, auch wenn diese Stelle etwas zurückliegt. Wenn man sich z.B.. auf eine Stelle im Vertrieb bewirbt, dann soll unbedingt jegliche Erfahrung in diesem Bereich betont werden.

Volontärtätigkeiten und weiterführende Studien

In den Lebenslauf gehören nicht nur Arbeitsstellen. Auch jegliche Tätigkeiten, die man auf Volontärbasis ausgeführt hat, oder Studiengänge, mit denen man sich nebenher befasst hat, gehören dort hinein. Auch Online-Studien z.B. wie Marketingstudien, E-Commerce-Studien, die nicht offiziell zertifiziert wurden. Hat man ein Zertifikat, wie man sie z.B. bei Google Online-Studien im SEO-Bereich bekommt, umso besser. Hat man kein Zertifikat vorzuweisen, dann sollte man im Idealfall aber doch besser die Fähigkeit vorweisen können, die man erlernt hat.

Keine Lücken im Lebenslauf

Wir alle haben Lücken im Lebenslauf. Doch in der Regel haben wir irgendetwas zu diesen Zeiten gemacht, wo wir nicht in einem festen Angestellten- oder Arbeitsverhältnis waren. Dies können Studien oder außerberufliche Aktivitäten sein. Im Lebenslauf sieht eben alles besser aus als Untätigkeit, auch eine Weltreise kann hier Eindruck machen. Nicht flunkern, aber eben doch auch das eigene Licht nicht unter den Scheffel stellen.

Empfohlener Artikel: 5 Tipps für die Jobsuche -Arbeitssuche leicht gemacht!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *