Tricks: Ganz legal Steuern maximal sparen

Einführung über Steuern sparen

Du sollst gar kein ausgebuffter Profi sein, um vom Finanzamt Dein Geld zurück zu bekommen. Jeder Steuerzahler kann Steuern ganz legal sparen. Du als Steuerpflichtige Arbeitnehmer muss aber bis zum 31. Mai Deine Steuererklärung abgeben, wenn Du Dich nicht auf die Unterstützung eines Steuerberaters setzt.Steuern

Es gibt legale Wege, Geld zu sparen. Man bekommt mit der Steuererklärung im Schnitt über 800€ zu viel gezahlter Steuern zurück. Die tatsächliche Erstattung hängt natürlich vom Einzelfall ab.

Steuertipps für Handwerkerleistungen

Die Steuerermäßigung für die Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen von 20 % gibt es nur, wenn Du eine Rechnung erhalten hast. Als Steuerzahler profitierst Du, wenn Du Handwerker und Dienstleister beauftragen. Abziehbar sind Lohn-, Fahrt- und Maschinenkosten, nicht aber Materialkosten.

Tipp 1: Selbständiger Handwerker können ihre Einkünfte durch die Einnahmen-Überschussrechnung ermitteln. Die Abzugsbeträge sind bis zu 1200€. Profitieren können Mieter und Eigenheimbesitzer. Insgesamt sind damit Handwerkerleistungen von bis zu 6000€ begünstigt.

Zu beachten ist, dass selbstständig tätige Handwerker, die keine sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen, der Rentenversicherungspflicht unterliegen.

Tipp 2: Grundsätzlich werden für haushaltsnahe Dienstleistungen bis zu 20 % der Aufwendungen steuerlich anerkannt (maximal 4000€ pro Jahr). Für haushaltsnahe Dienstleistungen wie Gartenarbeit oder Kinderbetreuung verbessert sich der maximale Abzugsbetrag sogar auf 4000€.

Insgesamt sind Aufwendungen von bis zu 20000€ begünstigt. Zahlst Du beispielsweise 600€ für das Kehren des Gehwegs oder das Schneeschieben vor dem Haus, lassen sich mit dem Steuerbonus bis zu 120€ Steuern sparen.

Tipp3: Als Handwerkerleistungen zählen: Renovierungs-, Modernisierungs- oder Erweiterungsarbeiten an Deinem Haus oder Mietobjekt. Absetzbare Ausgaben: 6.000€. Steuererstattung: 20 % der Kosten, maximal 1200€.

Du als Steuerzahler bist nicht verpflichtet, die Rechnungen des Dienstleisters und den Kontoauszug der Bank der Steuererklärung beizufügen. Die Unterlagen müssen nur noch auf Verlangen beim Finanzamt eingereicht werden. Barzahlungen bleiben aber weiter tabu.

Steuertipps Arbeitsweg

Ein Umweg wird zur Arbeit anerkannt, wenn die Strecke verkehrsgünstiger ist. Auch Nutzer von Fahrgemeinschaften oder Dienstwagenfahrer können ihre Fahrtkosten geltend machen.
Für die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte können Steuerzahler pauschal 30 Cent je Entfernungskilometer absetzen.

Grundsätzlich akzeptiert das Finanzamt Fahrtkosten bis höchstens 4500 Euro. Dieser maximale Abzugsbetrag von 4500€ pro Kalenderjahr greift nicht, wenn Du mit dem eigenen Pkw (oder Firmenwagen) zur Arbeit fährst. Als Nachweis sollten Pendler den Kilometerstand am Anfang und am Ende des Jahres dokumentieren.

Steuertipps für Ehepaar

Nach einer Hochzeit können Paare in der Regel den Splitting-Tarif als „vorteilhafter“ für sich in Anspruch nehmen. Der Effekt des Splittingtarifes zeigt, dass das Ehepaar bei gleichem Einkommen weniger als die Hälfte Einkommensteuer zahlen muss.

Dabei geben dann beide gemeinsam eine Steuererklärung ab und bekommen natürlich bei allen verfügbaren Pauschalen bzw. Höchstbeträgen auch die entsprechenden „Verdopplungen“. Da die Einkommen beider als „ein“ Einkommen mit „doppelten“ Vorteilen gewertet werden, lohnen sie sich besonders, wenn beide sehr unterschiedliche Einkommen haben. Beziehen beide jedoch ein etwa gleiches Einkommen, geht der Steuervorteil gegen null.

Steuertipps Dienstreisen

Als Firmenchef kannst Du Deine Dienstreisen von der Steuer absetzen. Grundsätzlich kommt die Entfernungspauschale bei Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte zur Anwendung. Für weitere Fahrten können die tatsächlichen Kosten oder die pauschalen Kilometersätze zum Ansatz gebracht werden.

Für sonstige berufliche Fahrten kannst Du (wenn Dein Chef die Auslagen nicht erstattet) 30 Cent pro gefahrenen Kilometer absetzen. Wenn Du aber andere Kollegen im Auto mitnimmt, darfst Du pro Person zusätzlich zwei Cent geltend machen.

 

Wie berechnet man Jahresüberschuss?

Jahresüberschuss Einleitung

Der Jahresüberschuss (= EAT : Earnings After Taxes, Gewinn nach Steuern) ist der Nettogewinn (das positive Ergebnis) eines Geschäftsjahres eines Unternehmens, der sich als Saldo aller Erträge und Aufwendungen ergibt. Man spricht von einem Jahresfehlbetrag, wenn das Jahresergebnis negativ ist. Erzielt ein Unternehmen einen positiven betriebswirtschaftlichen Erfolg, erfolgt der Ausweis im Jahresabschluss als EAT. Ihn bezeichnet der Volksmund als Gewinn.Jahresüberschuss

EAT ist der Saldo aus Aufwand und Ertrag, also der Wertezuwachs eines Jahres bei einer Aktiengesellschaft (AG). EAT ist also das, was die AG verdient hat. EAT entsteht aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie dem außerordentlichen Ergebnis nach Abzug der Einkommens- und Ertragssteuern.

Als EAT wird der Gewinn im Jahresabschluss bezeichnet und lässt sich auf zwei Arten berechnen:
(1) EAT = Ertrag – Aufwand, und
(2) EAT = Eigenkapital am Periodenende – Eigenkapital am Periodenbeginn + Ausschüttungen an Anteilseigner – Einzahlungen von Anteilseignern.

Bilanzgewinn
EAT des Abschlussjahres
 + Gewinnvortrag / Verlustvortrag (aus vorangegangenen Jahren)
 - Einstellung in Kapital- und Gewinnrücklagen
 + Entnahmen aus Rücklagen
 = Bilanzgewinn
EAT
 + außerordentliche Aufwendungen
 – außerordentliche Erträge
 – fiktive Steuern auf außerordentliche Aufwendungen
 + fiktive Steuern auf außerordentliche Erträge
 = bereinigter EAT

Der bereinigte Jahresüberschuss ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die einmalige Sondereffekte aus dem Jahresüberschuss eines Unternehmens herausrechnet.

Rechnungsbeispiele

1.Beispiel

Ein Betrieb hat einen Jahresüberschuss von 200.000€ erwirtschaftet, im Vorjahr wurden 100.000€ vorgetragen. Der Geschäftsführer hat entschieden, dass 160.000€ als Gewinnrücklagen eingestellt werden. Die Anteilseigner entscheiden, dass 40.000€ ausgeschüttet werden, und 100.000€ auf neue Rechnung vorgetragen werden (nach der Verbuchung dieses Vorganges stehen im nächsten Jahr 100.000€ als Gewinnvortrag zur Verfügung).

Der Bilanzgewinn ist = Jahresüberschuss + Gewinnvortrag – Gewinnrücklage,

wobei:
Jahresüberschuss = 200.000€
Gewinnvortrag = 100.000€
Gewinnrücklage = -160.000€
Der Bilanzgewinn ist also = 200.000€ + 100.000€ -160.000€ = 140.000€

mit anderen Worten:
Jahresüberschuss = Bilanzgewinn – Gewinnvortrag + Gewinnrücklage

2.Beispiel (Gewinn- und Verlustrechnung)

3.Beispiel (Jahresfehlbetrag)

In einem Geschäftsjahr werden Erträge in Höhe von 200.000€ erzielt, wohingegen die Aufwendungen nach Steuern eine Gesamtsumme von 270.000€ ergeben. Anhand der Formel ergibt sich somit ein Jahresergebnis von -70.000€ (dies entspricht einen Jahresfehlbetrag von -70.000€).

4.Beispiel (Bilanzgewinns)

Die Aktiengesellschaft „AAA“ erwirtschaftete in der abgelaufenen Geschäftsperiode einen Überschuss von 60.000.000€. Dabei muss es aber einen Verlust aus der Vorperiode von 28.000.000€ ausgleichen. Damit die Aktionäre diesen Verlust über eine niedrigere Dividende nicht zu spüren bekommen, entnimmt der Vorstand noch 15.000.000€ aus den Kapitalrücklagen und 3.000.000€ aus den Gewinnrücklagen.

Bilanzgewinn = Jahresüberschuss – Verlust aus der Vorperiode + Kapitalrücklagen + Gewinnrücklagen

wobei:
Jahresüberschuss = 60.000.000€
Verlust aus der Vorperiode = 28.000.000€
Kapitalrücklagen = 15.000.000€
Gewinnrücklagen = 3.000.000€

Daher ergibt sich folgender Bilanzgewinn:
60.000.000€ – 28.000.000€ + 15.000.000€ + 3.000.000€ = 50.000.000€

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki

Wie geht das: Zeitberechnung … von Minuten zu Stunden,

von Stunden zu Tagen usw…

Einführung über die Zeitberechnung

Zeit ist ein physikalischer Begriff; daher muß sich ihre Definition oder Zeitberechnung auf gewisse physikalische Gesetze beziehen. So ist z.B. nach den Gesetzen der Physik die Zeitdauer, in der sich die Erde einmal um sich selbst dreht, mit sehr großer Genauigkeit konstant.

Zur Zeit benutzen die genauesten Uhren Schwingungen, die vom Cäsium-Isotop 133 erzeugt werden. ZeitberechnungDie Sekunde ist heute definiert als die Dauer von 9192631770 Perioden einer bestimmten Schwingung des Cäsium-133-Atom. Zeit wird heutzutage in der Regel in Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen, Wochen und Jahren angegeben.

Es gibt dabei ein paar Dinge, die einem bewusst sein sollten: Ein Tag besteht aus 24 Stunden. Eine Stunde besteht aus 60 Minuten. Eine Minute besteht aus 60 Sekunden.

Zeitspannen mit Stunden und Minuten

Oft ist es erforderlich zu wissen, wie viele Minuten oder Sekunden zwischen dem einen und dem anderen Zeitpunkt liegen. Oder man will einfach nur wissen, wie viele Tage es noch bis Weihnachten sind. Zeitberechnung: wie alt bist Du? In Minuten? In Tagen?

Es geht hier um den alltäglichen Gebrauch der Zeit und nicht um physikalische Hintergründe. Uhren bzw. Kalender dienen dazu, im alltäglichen Leben zu erfahren, wie viel Zeit bereits verstrichen ist. Für die Umrechnung der Zeiteinheiten bzw Zeitberechnung gilt folgende Umrechnung:

1 Minute = 60 Sekunden
1 Stunde = 60 Minuten
1 Tag = 24 Stunden
1 Woche = 7 Tage
1 Monat dauert zwischen 28 und 31 Tage
1 Jahr = 12 Monate bzw. 365 oder 366 Tage
Die Berechnungen

Wie lange dauert es noch bis der Bus kommt? So eine Frage kann man mit der Angabe einer Zeitspanne beantworten. Angenommen wir haben 17:20 Uhr und der Bus kommt kommt 17:24 Uhr. Dann dauert es noch 4 Minuten, bis der Bus kommt. Solche Dinge sind sowohl im Alltag interessant, als auch in der Mathematik, Physik und anderen Naturwissenschaften. Für die Zeitberechnung einer Zeitspanne setzen wir die eben angegeben Zusammenhänge ein.

Aufgabe 1
Wir haben 09:05 Uhr. Ein Flugzeug soll 1 Tag, 2 Stunden und 23 Minuten später eintreffen. Wie viel Uhr ist es dann?

Lösung: 1 Tag + 2 Stunden = 26 Stunden sowie 5 Minuten + 23 Minuten = 28 Minuten. Der Zug trifft somit um 9+26-24 = 11 Stunden und 28 Minuten ein. D.h. um 11:28 Uhr morgen (nächster Tag).

Aufgabe 2
Wir haben 10:57 Uhr. 2 Stunden und 46 Minuten später soll ein Bus eintreffen? Wie viel Uhr ist es dann?

Lösung: 10 Stunden + 2 Stunden = 12 Stunden sowie 57 Minuten + 46 Minuten = 103 Minuten. 103 Minuten entsprechen 1 Stunde und 43 Minuten. Addieren wir dies auf das Ergebnis auf, ist es 13:43 Uhr.

Aufgabe 3
Wie viel Zeit vergeht zwischen 13:09 Uhr und 13:29 Uhr.

Lösung: 29 – 9 bei den Minuten ergibt 20. Somit vergehen 20 Minuten.

Aufgabe 4
Es ist 7:34 Uhr. In 41 Minuten beginnt die Schule. Wie viel Uhr ist es dann?

Lösung: 34 + 41 = 75. Eine Stunde endet jedoch bei 60 Minuten. Daher hat die nächste Stunde bereits angefangen. Und zwar mit 75 – 60 = 15 Minuten. Wir haben damit 8:15 Uhr.

 

Quelle:
http://www.frustfrei-lernen.de
http://www.gut-erklaert.de
https://de.wikipedia.org/wiki

Wie berechnet man Watt als Leistung-Maßeinheit?

Wissenwertes um Watt

Das Watt ist die im internationalen Einheitensystem für die Leistung (Energieumsatz pro Zeitspanne) verwendete Maßeinheit. Sie wurde nach dem schottischen Wissenschaftler und Ingenieur James Watt (1736 bis 1819, Erfinder der Dampfmaschine) benannt. Sie wurde 1882 von der British Science Association vorgeschlagen und auf ihrem zweiten Kongress im Jahr 1889 als Einheit für Leistung anerkannt.

Watt

Gegenüber der vorher üblichen Einheit „ampere*volt“ hatte die neue Einheit einen deutlicheren Bezug zur Mechanik, sodass sie bei Elektromotoren auch als Ersatz für die Einheit PS (Pferdestärke) akzeptiert wurde. Im Jahr 1948 wurde die Einheit dann nochmals durch die neunte Generalkonferenz für Maß und Gewicht definiert, und 1960 in das Internationale Einheitensystem aufgenommen.

Einheit Watt

Als Einheitenzeichen wird der Großbuchstabe „W“ verwendet. Das Watt ist eine abgeleitete Einheit. Sie lässt sich aus den Basiseinheiten kg, m und s zusammensetzen:

1 W = 1 (kg²*m²)/s³

1 W ist gleich der Leistung, um:

1. pro Sekunde eine mechanische Arbeit von einem Joule zu verrichten 1 W = 1 Joule/Sekunde, also beispielsweise innerhalb einer Sekunde über die Strecke von einem Meter die Kraft von einem Newton aufzuwenden (im Internationalen Einheitensystem),

2. bei einer elektrischen Spannung von einem Volt an einem rein Ohmschen Widerstand einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen 1 W = 1 Volt*Ampere, oder

3. im Technischen Einheitensystem der Mechanik: 1 Kilopondmeter pro Sekunde = 9,81 Watt.

Größere Einheiten für die elektrische Leistung sind: 1 Kilowatt (kW) = 1000 W; 1 Megawatt (MW) = 106 W. Wobei zu beachten ist, dass die unterschiedlichen Leistungsarten ebenso wie Energieformen nicht immer direkt ineinander überführbar sind.

Elektrische Leistung berechnen

Die elektrische Leistung berechnet sich aus Strom * Spannung und wird in W angegeben. Elektrische Leistung Formel:

P = U * I = I² * R = U² / R

Wobei:
P  = die Leistung in Watt
U = die Spannung in Volt
I = der Stromstärke in Ampere
R = der Widerstand in Ohm

Beispiel: Unter der elektrischen Leistung P versteht man das Produkt aus der Spannung U und der Stromstärke I. Formel P = U * I. Ihre Einheit ist: 1 Watt = 1 Volt * 1 Ampere.

Aufgabe 1
Berechne die Leistung. Stromstärke I = 3 A; Widerstand R = 50 Ohm.
Lösung: P = I² * R = (3 A)² * 50 Ohm = 450 W

Aufgabe 2
Berechne die  Stromstärke in Ampere. Leistung P =1000 W und Spannung U = 230 Volt.
Lösung: I = P / U = 1000 W / 230 V = 4,35 A.

Aufgabe 3
Berechnet sich die Leistung des Netzteils und Verbraucherleistung, wenn es folgende Werte hat: Eingangsspannung 230 V/AC; Ausgangsspannung 5/9/12/15/18/24 V/DC; Ausgangsstrom 1,5 A, und Du willst vier Glühbirnen (@ 7 W bei 24 V) an ihm betreiben. Kannst Du die Lampen mit dem o.g. Netzteil betreiben?
Lösung:
Die Leistung des Netzteils zu 1,5 A * 24 V = 36 W.
Die Verbraucherleistung: 4 * 7 Watt = 28.
Ja, Du kannst die 4 Lampen mit dem Netzteil betreiben, weil Verbraucherleistung (28 W) kleiner als Netzteilleistung (36 W) ist.

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki

 

Wie berechnet man Überstundenvergütung?

Einführung über Überstundenvergütung

Die Stunden, die ein Mitarbeiter über seine individuell geltende Arbeitszeit hinaus leistet, sind Überstunden. Die Berechnung von Überstundenvergütung richtet sich daher danach, ob der Arbeitnehmer einen festen Lohn pro Stunde oder ein festes Gehalt pro Monat erhält.

Mache Dich das Leben einfacher indem Du von Anfang an Klarheit schaffst, d.h. eine Überstundenregelung in Deinen Arbeitsvertrag aufnehmen. Dies hat auch den Vorteil, dass Du die Überstunden nicht nur in Notfallsituationen verlangen darfst!

Überstundenvergütung

Die Berechnungen

Es existieren zwei Möglichkeiten, wie Du Deine Überstundenvergütung berechnen kannst.

1. Du als Arbeitnehmer wirst nach Stunden bezahlt (Stundenlohn). Für jede gemachte Stunde Mehrarbeit wird den gleichen Lohn pro Stunde in brutto bezahlt. Wurde im Vorfeld ein Zuschlag vereinbart, muss dieser ebenfalls gezahlt werden (ein Überstundenzuschlag von z.B. 15 %).

2. Du als Arbeitnehmer erhältst ein festes Gehalt pro Monat, welches sich nicht an den geleisteten Stunden orientiert. Bei einer festen Vergütung pro Monat, die unabhängig von den gearbeiteten Stunden aufgebracht werden muss, sollten Arbeitgeber zuerst den jeweiligen Stundenlohn in brutto herausfinden, bevor sie die Überstunden berechnen können. Es existieren dabei 2 Methoden, wie die Berechnung der Überstunden vonstattengehen kann. Liegt ein Tarifvertrag vor, muss die darin erwähnte Methode verwendet werden.

Die 2 Methoden

Methode 1
Teile das dreifache Gehalt in brutto im Monat durch 13 Wochen und das Ergebnis aus dieser Berechnung erneut durch die Anzahl der Stunden in der Woche.

Formel:
Bruttostundenlohn = (Bruttomonatsgehalt * 3 / 13) / Wochenstunden

Methode 2
Multipliziere die Stunden in der Woche mit dem Faktor 4,325, um die durchschnittliche Anzahl der Arbeitsstunden im Monat zu erhalten. Teile danach den monatlichen Bruttolohn durch das Ergebnis.

Formel:
Bruttostundenlohn = Bruttomonatsgehalt / (Wochenstunden * 4,325)

Anmerkung: Beide Methoden, die Du benutzen kannst, um die Entlohnung der Überstunden zu berechnen, kommen in etwa auf das gleiche Ergebnis. Wurden im Vorfeld noch Zuschläge ausgehandelt, kommen diese noch hinzu. Siehe einen ausführlichen Artikel über Jahresgehalt: hier.

Rechnungsbeispiele

1.Beispiel
Du verdienst bei einer 39-Stunden Woche 2800€ brutto im Monat. Du hast im letzten Monat 12 Überstunden geleistet. Der Überstundenzuschlag beträgt 20 %. Deine Bruttostundenvergütung beträgt somit: (2800€ * 3 / 13) / 39 Stunden = 16,57€ . Bei einem 20 %igen Überstundenzuschlag und 12 Überstunden bekommst Du zusätzlich: 16,57€ * 125 % * 12 = 248,55€ brutto vergüten.

2.Beispiel
Du hast pro Woche 40 Arbeitsstunden und verdienst 2900€ brutto monatlich. Pro geleistete Überstunde muss Dein Arbeitgeber Dir diesen Betrag auszahlen:
Nach Methode 1: (2900€ * 3 / 13) / 40 = 16,73€ Stundenlohn in brutto.
Nach Methode 2: 2900€ / (40 * 4,325) = 16,76€ Stundenlohn in brutto.

3.Beispiel
Du verdienst bei einer 35-Stunden Woche 3100€ brutto im Monat. Du hast im letzten Monat 25 Überstunden geleistet. Der Überstundenzuschlag beträgt 35 %. Die durchschnittliche Monatsstundenzahl beträgt nach Methode 2: 35 Stunden * 4,325 = 151 Stunden gerundet. Deine Bruttostundenvergütung beträgt somit: 3100€ / 151 Stunden = 20,53€ . Bei einem 35 %igen Überstundenzuschlag und 25 Überstunden bekommst Du somit: 20,53€ * 135 % * 25 = 692,89€ brutto zusätzlich vergüten.

Übrigens: Viele Arbeitgeber möchten die Vergütung für gemachte Überstunden zwar auszahlen, das Berechnen dieser gestaltet sich jedoch oft etwas umständlich. Aus diesem Grund entscheiden sich einige Arbeitgeber für eine Pauschalvergütung, um die Überstunden nicht mehr berechnen zu müssen. Mitarbeiter dürfen dadurch jedoch nicht benachteiligt werden. Die Pauschale muss eine angemessene Gegenleistung für die Überstunden darstellen.

 

Quelle:

Arbeitsrecht: Welche Rechte haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer?

Wie berechnet man Vollzeitäquivalent?

Wissenswertes um Vollzeitäquivalent

Das Vollzeitäquivalent (Abkürzung: VZÄ bzw. FTE = Full Time Equivalent) gibt an, wie viele Vollzeitstellen sich rechnerisch bei einer gemischten Personalbelegung mit Teilzeitbeschäftigten ergeben. Vollzeitäquivalent ist eine relative Maßeinheit für die Ressourcenkapazität.

Ein VZÄ drückt aus, wie viel Arbeitszeit ein Vollzeitbeschäftigter vertraglich zu leisten hat. Beispielsweise werden Teilzeitarbeitsplätze ins Verhältnis zu einer Vollzeitbeschäftigung gesetzt. Fazit; Unter einem VZÄ wird die Sollkapazität ausgedrückt in Vollzeitplanstellen verstanden, die sich aus dem Verhältnis zwischen der an der Planstelle hinterlegten und der für die übergeordnete Organisation  ergibt.

Das Vollzeitäquivalent ist daher eine Kennzahl, die unter anderem im Personalmanagement zur Anwendung kommt. VZÄ gibt an, wie viele Vollzeitstellen sich rechnerisch bei einer gemischten Personalbelegung mit Teilzeitbeschäftigten ergeben. Es handelt sich um eine hypothetische Größe, die besagt, wie hoch die Zahl der Erwerbstätigen wäre, wenn es nur Vollzeitarbeitsplätze gäbe.

Vollzeitäquivalent

Beispiel

1 Vollzeitkraft mit 40 Stunden
1 Teilzeitkraft mit 31 Stunden
1 Teilzeitkraft mit 37 Stunden
VZÄ = (40 + 31 + 37) / 40 = 108 / 40  = 2,7

Die Anzahl der Erwerbstätigen sagt allein noch nichts über den tatsächlichen Arbeitsumfang aus. Durch die Zunahme von Teilzeitbeschäftigung bleibt die Entwicklung der Vollzeitäquivalente hinter der Anzahl der Beschäftigten zurück.

VZÄ berechnen

VZÄ ist eine Einheit, die äquivalent zur Arbeitsbelastung eines Vollzeit-Mitarbeiters ist. Es ist das Verhältnis der Zahl der bezahlten Arbeitsstunden durch die Anzahl der Arbeitsstunden in einem Zeitraum. Es wird verwendet, um Mitarbeiter, unabhängig von der Differenz der Gesamtarbeitszeit, zu quantifizieren.

Derzeit werden saisonale und Zeitarbeiter von der Gesamt-Vollzeitäquivalent-Berechnung ausgeschlossen. Solche Personen sind als Mitarbeiter in das Vollzeitäquivalent einzubeziehen: mitarbeitende Eigentümer, alle Angestellten und Arbeiter, Leasingpersonal und freie Mitarbeiter.

VZÄ Formel:
(Anzahl der Mitarbeiter * Beschäftigungsausmaß pro Stunde) / Stunde pro Woche

1.Schritt
Berechne die Anzahl der Stunden, die von Vollzeit-Angestellten pro Zeitraum geleistet werden. Ein Vollzeit-Angestellter ist jemand, der minimal 30 Stunden und maximal 40 Stunden jede Woche für mehr als 120 Tage jedes Jahr arbeitet.

Multipliziere die Anzahl der Angestellten mit 40 (= 8 Stunden pro Tag mal 5 Tage pro Woche: Montags bis Freitags).
Beispiel: 6 Vollzeit-Angestellte: 6 * 40 = 240 Stunden.

2.Schritt
Bestimme die Anzahl der Stunden, die von den Teilzeit-Angestellten geleistet werden. Das gilt für Unternehmen, die sowohl Vollzeit- als auch Teilzeit-Angestellte haben.

Multipliziere die Gesamtzahl der Wochenstunden mit der Anzahl der Wochen, die jeder Teilzeit-Angestellte geleistet hat.
Beispiel:
1 Teilzeit-Angestellter hat 15 Stunden pro Woche gearbeitet: 1 * 15 = 15 Stunden
2 Teilzeit-Angestellte haben jeweils 20 Stunden pro Woche gearbeitet: 2 * 20 = 40 Stunden

Addiere die Ergebnisse, um die Gesamtstunden zu erhalten.
Beispiel: 15 + 40 = 55 Teilzeit-Stunden

3.Schritt
Addiere die Stunden der Vollzeit- und Teilzeit-Angestellten. Das ist dann die Gesamtstundenzahl, die von allen Angestellten geleistet wurden.
Beispiel: 240 (Vollzeit) + 55 (Teilzeit) = 295 Gesamtstunden.

4.Schritt
Teile die geleistete Gesamtstundenzahl durch die Anzahl der Vollzeit-Stunden. Damit wird die VZÄ des Unternehmens für einen bestimmten Zeitraum bestimmt.

Ergebnis VZÄ wöchentlich:
Berechnet mit 30 Std. pro Woche: 295/30 = 9,83
Berechnet mit 35 Std. pro Woche: 295/35 = 8,43
Berechnet mit 40 Std. pro Woche: 295/40 = 7,38

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki
https://www.projektmagazin.de
http://www.goquestion.net

Wie berechnet man Körpermasseindex für Kinder?

Einführung über Körpermasseindex für Kinder

Körpermasseindex für Kinder bezeichnet eine Messzahl zur Einschätzung Deines Körpergewichts. Du erhältst Deinen Körpermasseindex für Kinder, indem Du Dein Gewicht (in kg) durch Quadrat Deiner Größe (in ) teilen.
Die Einheit des Körpermasseindexes ist somit kg/m². Du kannst selbst wählen: Körpermasseindex oder Körperfettanteil.

Merke: obwohl der Körperfettanteil mehr über die Gesundheit aussagt, hat auch er seine Nachteile. Denn Körperfettwaagen sind zwar einfach zu benützen, aber ungenau, und bessere Methoden sind sehr kompliziert und benötigen geschultes Personal. Dagegen lässt sich der Körpermasseindex viel einfacher berechnen, die in den meisten Fällen recht genau sind. Hier kannst Du Körpermasseindex allgemein, für Erwachsene (Männer) oder (Frauen) lesen.

Körpermasseindex für Kinder

Vier Phasen der Körpermasseindex-Entwicklung

Phase 1: Babyspeck
Nach der Geburt bauen Babys Fettmasse auf, als Energiereserve und Schutzpolster gegen Stürze und andere Unfälle. Der Körpermasseindex erreicht ungefähr im siebten Lebensmonat einen Gipfel. Nach etwa drei Lebensjahren entspricht er dem von Erwachsenen.

Phase 2: Krabbelkinder
Krabbelkinder verlieren nach und nach ihren Babyspeck, und die Körperform ändert sich. Das Wachstum in die Länge übertrifft jenes an Masse, wodurch der Körpermasseindex sinkt. Etwa im Alter von sieben Jahren erreicht er sein Minimum.

Phase 3: Aufwachsen
In der weiteren Kindheit und in der Jugend wächst der Körper in die Länge und legt auch an Masse zu. Letztere holt ihren Rückstand auf, wodurch der Körpermasseindex wieder ansteigt. Der Körper erreicht nach und nach seine erwachsene Form.

Phase 4: Erwachsenenalter
Bei Kindern und Jugendlichen (0 bis 18 Jahre) schwankt das Verhältnis zwischen Muskel- und Knochenmasse zum Körperfettanteil im Verlauf des Wachstums stark.

 

Tabelle 3: Körpermasseindex Jungs
Alter: 10 Jahre : Normalgewicht:16,36; Übergewicht ab: 18,67
Alter: 11 Jahre : Normalgewicht:16,73; Übergewicht ab: 19,22
Alter: 12 Jahre : Normalgewicht:17,20; Übergewicht ab: 19,87
Alter: 13 Jahre : Normalgewicht:17,80; Übergewicht ab: 20,63
Alter: 14 Jahre : Normalgewicht:18,49; Übergewicht ab: 21,47
Alter: 15 Jahre : Normalgewicht:19,18; Übergewicht ab: 22,29
Alter: 16 Jahre : Normalgewicht:19,81; Übergewicht ab: 23,03
Alter: 17 Jahre : Normalgewicht:20,35; Übergewicht ab: 23,64

Tabelle 4: Körpermasseindex Mädchen
Alter: 10 Jahre : Normalgewicht:16,18; Übergewicht ab: 18,59
Alter: 11 Jahre : Normalgewicht:16,73; Übergewicht ab: 19,39
Alter: 12 Jahre : Normalgewicht:17,38; Übergewicht ab: 20,30
Alter: 13 Jahre : Normalgewicht:18,12; Übergewicht ab: 21,29
Alter: 14 Jahre : Normalgewicht:18,85; Übergewicht ab: 22,22
Alter: 15 Jahre : Normalgewicht:19,48; Übergewicht ab: 23,00
Alter: 16 Jahre : Normalgewicht:19,96; Übergewicht ab: 23,57
Alter: 17 Jahre : Normalgewicht:20,26; Übergewicht ab: 23,91

Die Berechnungen

Gewicht in kg (2 bis 160); Körpergroße in cm (30 bis 230); Alter ab 1 Jahr.

1.Beispiel
Ein Junge: 6 Jahre alt, 12 kg, 70 cm hoch. Körpermasseindex = 12 / (0,7*0,7) = 24,49. Der Körpermasseindex von 24,49 liegt im Bereich von schwerem Übergewicht. Für sein Alter und seine Größe ist der Junge viel zu schwer, das heißt, er hat starkes Übergewicht. Die Eltern sollten nun unbedingt schnell reagieren und sich Unterstützung suchen.

2.Beispiel
Ein Mädchen: 17 Jahre alt, 49 kg, 169 cm hoch. Körpermasseindex = 49 / (1,69*1,69) = 17,16. Der Körpermasseindex von 17,16 liegt im Bereich von starkem Untergewicht. Das Mädchen ist für seine Größe extrem leicht und hat starkes Untergewicht. Wenn häufig Müdigkeit, Lustlosigkeit oder Krankheit auftritt oder die Periode ausbleibt, sollte eine Arztpraxis aufgesucht werden.

 

Quelle:
http://www.baby-und-familie.de
http://de.smartbmicalculator.com
https://de.wikipedia.org/wiki

 

Wie berechnet man Körpermasseindex für Frauen?

Einführung über Körpermasseindex für Frauen

Der Körpermasseindex für Frauen ist kleiner als bei Männer wegen der durchschnittlich kleineren Muskelmasse, die auch eine entsprechend kleinere Masse an Knochen, Haut und Fett bedingt. Die Berechnung des Körpermasseindex oder BMI (Body Mass Index) erfolgt bei Frauen und Männern nach derselben Formel. Unterscheiden zeigen sich jedoch in der Interpretation bzw. in den Grenzwerten.Körpermasseindex für Frauen

Der Körpermasseindex unterscheidet nicht zwischen Fett und fettfreier Masse. Trotzdem ist er laut Statistik bei etwa 73 Prozent der Menschen ein ganz passabler Anzeiger des Körperfettanteils. Du erhälst Deinen Körpermasseindex, indem Du Dein Gewicht (in kg) durch Quadrat Deiner Größe (in m2) teilen. Die Einheit des Körpermasseindexes ist somit kg/m2.

Körperfettanteil

Wenn Du aber Bodybuilder oder Personen mit einer überdurchschnittlich hohen Muskelmasse bist, solltest Du in diesem Fall Deinen Körperfettanteil messen, die Dich sowohl beim Arzt als auch in Eigenregie mit einer guten Körperfettwaage durchführen lässt. Kurz: Der Körpermasseindex ist eine Maßzahl, die Dein Körpergewicht in Relation zu Deiner Körpergröße bewertet.

Auf diese Weise lässt sich feststellen, ob Du unter- oder übergewichtig bist. Und was die Gesundheit betrifft, haben sich übermäßige Fettpolster als nachteilig erwiesen (das Fett ist entscheidend, nicht die Masse). Viele Frauen träumen von einem schlankeren Körper. Daher ist es zunächst einmal wichtig, den Körpermasseindex für Frauen zu bestimmen.

Körpermasseindex Tabelle für Frauen

Schlank und sexy sein – wer möchte das nicht? Die Wahrheit ist: Berechnet man den Körpermasseindex vor allem weiblicher Models und Stars fällt eines auf: Er liegt weit unter dem Idealgewicht. Die mageren Körper von weiblichen Prominenten zeigen keinen anzustrebenden Körpermasseindex-Wert.

Das Gewicht, das einige Celebrities auf die Waage bringen, ist Ausdruck einer behandlungswürdigen Essstörung wie Magersucht oder Bulimie. Denn so wenig Gewicht ist nur erreichbar, wenn täglich zu wenige Nährstoffe auf den Teller kommen.

Die Berechnungen

Die Aussage “Ich bin zu dick”, ist ja sehr subjektiv. Oft sind auch Menschen mit Normalgewicht dieser Meinung, obwohl ihr Gewicht aus medizinischer Sicht völlig in Ordnung ist.

1.Beispiel
Wieviel Körpermasseindex bzw BMI hat eine 24 Jahre alte Dame, die 1,72 Meter groß ist und 69 Kilo wiegt?
Antwort: Ihr Körpermasseindex ist = 69 / (1,72*1,72) = 23,32. Sie hat damit Normalgewicht.

2.Beispiel
Du bist eine Frau, 20 jahre alt, 1,65 Meter groß und wiegst 72 kg. Wieviel ist Dein persönlicher  Körpermasseindex?
Antwort: Dein Körpermasseindex ist = 72 / (1,65*1,65) = 26,44. Du hast leichtes Übergewicht.

Wie erreichst Du Dein Idealgewicht?

Tipp 1: Mehr Bewegung. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung allein reicht nicht aus. Wer fit bleiben, seine Figur halten oder ein paar Pfunde loswerden möchte, muss Sport treiben.

Tipp 2: Wenig Fett bzw. fettreiche Lebensmittel einnehmen. Insgesamt 60 bis 80 Gramm Fett pro Tag sind ausreichend.

Tipp 3: Viel Obst und Gemüse essen. Denn Obst und Gemüse halten nicht nur schlank, sondern versorgst Du mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die Du für eine gesunde Ernährung benötigst.

Merke: Dicksein gilt zwar als ungesund. Doch wenn man es am Körpermasseindex misst, leben Dicke oft länger als Normalgewichtige. Dick und fit lebt länger als schlank und faul! Keinesfalls sollst Du verzweifeln und Dich in eine Crash-Diät stürzen, wenn Dein Körpermasseindex einen leicht erhöhten Wert aufzeigt.

 

Quelle:
http://de.smartbmicalculator.com
https://de.wikipedia.org/wiki
https://web.de/magazine

Empfohlener Artikel: Wie berechnet man Körpermasseindex allgemein?

Wie berechnet man Körpermasseindex für Männer?

Einführung über Körpermasseindex für Männer

Mit dem Körpermasseindex für Männer lässt sich auf einfache Weise berechnen, ob ein Mann normalgewichtig, untergewichtig oder übergewichtig ist. Bei Jungen und Männern steigt der Körpermasseindex für Männer steiler an als bei Mädchen und Frauen, weil männliche Personen im allgemeinen stärker gebaut sind als weibliche.

Der Körpermasseindex selbst ist die Masse oder das Gewicht (kg) Deines Körpers, dividiert durch das Quadrat Deiner Größe (m2). Daher ist die Einheit des BMI kg/m2. Wenn Du aber Bodybuilder oder Personen mit einer überdurchschnittlich hohen Muskelmasse bist, solltest Du in diesem Fall Deinen Körperfettanteil messen, die Dich sowohl beim Arzt als auch in Eigenregie mit einer guten Körperfettwaage durchführen lässt.

Die Formel Gewicht dividiert durch das Quadrat der Höhe ist vom belgischen Mathematiker Adolphe Quetelet schon im neunzehnten Jahrhundert vorgeschlagen worden. Der Index ist bis heute im Gebrauch, zuerst nach seinem Erfinder benannt, seit 1972 als »Body Mass Index«.

Tabelle1: Körpermasseindex-Tabelle

Bist Du zu dick oder zu dünn?
Untergewicht: unter 20 
Normalgewicht: 20 bis 25
Übergewicht: 25 bis 30
Obesitas: 30 bis 40
massive Obesitas: über 40

Bemerkung:  Sehr kleine Menschen (< als 150 cm) und sehr große (höher als 190 cm) bekommen oft nicht die passende Bewertungen bei der Körpermasseindex Berechnung. Ähnliches gilt für Menschen mit schlankem Körperbau und untersetzte Menschen.

Tabelle2: Das Idealgewicht (vom Deinen Alter abhängig)

Dein Alter          Körpermasseindex
19-24 Jahre         19 - 24
25-34 Jahre         20 - 25
35-44 Jahre         21 - 26
45-54 Jahre         22 - 27
55-64 Jahre         23 - 28
>64 Jahre           24 – 29

Körpermasseindex für Männer

Tabelle3: Untergewicht und Normalgewicht

Dein Alter     Untergewicht  Normalgewicht
16 Jahre       <18            19-24    
17 Jahre       <18            19-24    
18 Jahre       <18            19-24    
19-24 Jahre    <18            19-24    
25-34 Jahre    <19            20-25    
35-44 Jahre    <20            21-26    
45-54 Jahre    <21            22-27    
55-64 Jahre    <22            23-28    
65-90 Jahre    <23            24-29

Tabelle4: Übergewicht

Dein Alter    Leichtes Übergewicht     Übergewicht
16 Jahre      25-28                     >29
17 Jahre      25-28                     >29
18 Jahre      25-28                     >29
19-24 Jahre   25-28                     >29
25-34 Jahre   26-29                     >30
35-44 Jahre   27-30                     >31
45-54 Jahre   28-31                     >32
55-64 Jahre   29-32                     >33
65-90 Jahre   30-33                     >34

Tabelle5: Gesundheitsrisiko

Die Berechnungen

Die Körpermasseindex-Formel setzt sich zusammen aus dem Körpergewicht (in Kilogramm), geteilt durch die Körpergröße (in Metern) zum Quadrat. Es gilt also: Körpermasseindex = Körpergewicht / Körpergröße². Wobei: Körpergewicht in kg und Körpergröße in m.

1. Du willst als Mann Deinen Körpermasseindex Testen (Körpergröße von 164 cm, Körpergewicht von 74 kg und Alter 64 Jahre). Der Körpermasseindex Wert ergibt bei diesem Beispiel: 74 / (1,64*1,64) = 27,5 und gilt damit laut Tabelle1 als “Übergewicht” aber laut Tabelle2, Tabelle3 und Tabelle 4 als “Normal”. Dein maximaler Idealgewicht wäre 75,3 kg. Dein Gesundheitsrisiko (Tabelle5): gering.

2. Du bist 19 Jahre alt, wiegst 68 kg und bist 172 cm groß. Du hast also einen Körpermasseindex von: 68 / (1,72*1,72) = 22,9 bzw 23. Laut der optimalen Tabelle bist Du fast am obersten Rand. Du sollst deswegen aber nicht weniger essen, denn Deinen Körpermasseindex-Wert ist super. Macht Dir also keine Sorgen! Dein Gesundheitsrisiko (Tabelle5): durchschnittlich.

 

Quelle:
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https://de.wikipedia.org/wiki
http://www.menshealth.de

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Wie berechnet man Körpermasseindex allgemein?

Einführung über Körpermasseindex allgemein

Körpermasseindex bzw BMI (Body Mass Index) bezeichnet eine Messzahl zur Einschätzung Deines Körpergewichts. Du erhältst Deinen Körpermasseindex allgemein, indem Du Dein Gewicht (in kg) durch Quadrat Deiner Größe (in m2) teilen. Die Einheit des Körpermasseindexes ist somit kg/m2.

Wenn Du aber Bodybuilder oder Personen mit einer überdurchschnittlich hohen Muskelmasse bist, solltest Du in diesem Fall Deinen Körperfettanteil messen, die Dich sowohl beim Arzt als auch in Eigenregie mit einer guten Körperfettwaage durchführen lässt (da Körpermasseindex allgemein aufgrund des hohen Muskelanteils verfälscht würde).

Körpermasseindex allgemein

Vier Phasen der Körpermasseindex-Entwicklung

Phase 1: Babyspeck
Babyspeck ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für den Umstand, dass Säuglinge einen besonders hohen Anteil an Körperfett haben. Die Körpermasse eines Neugeborenen muss klein genug sein, um durch den Geburtskanal zu gelangen. Ihr Körperfettanteil ist mit 15 % schon bei der Geburt höher als der von Neugeborenen vieler anderer Spezies, sogar von Sattelrobben.

Nach der Geburt bauen Babys Fettmasse auf, als Energiereserve und Schutzpolster gegen Stürze und andere Unfälle. Der Körpermasseindex erreicht ungefähr im siebten Lebensmonat einen Gipfel. Nach etwa drei Lebensjahren entspricht er dem von Erwachsenen. Mit ca. 5-7 Jahren ist der präpubertäre Nadir erreicht.

Phase 2: Krabbelkinder
Der Begriff Krabbelkinder umfaßt alle Kinder, die schon bewußt lächeln können, aber noch nie einem anderen Kind mit der Schippe auf den Kopf geschlagen haben. Krabbelkinder verlieren nach und nach ihren Babyspeck, und die Körperform ändert sich. Das Wachstum in die Länge übertrifft jenes an Masse, wodurch der Körpermasseindex sinkt. Etwa im Alter von sieben Jahren erreicht er sein Minimum.

Phase 3: Aufwachsen
Für Kinder gilt: Die Pfunde purzeln nur, wenn die täglich zugeführte Kalorienmenge unter dem Energieverbrauch liegt. In der weiteren Kindheit und in der Jugend wächst der Körper in die Länge und legt auch an Masse zu. Letztere holt ihren Rückstand auf, wodurch der Körpermasseindex wieder ansteigt.

Der Körper erreicht nach und nach seine erwachsene Form. Macht ein Kind diese Entwicklungsphasen früher oder später durch als der Durchschnitt, so kann trotz Normalgewicht auch ein entsprechend der Altersgruppe zu hoher oder zu niedriger Körpermasseindex vorliegen.

Phase 4: Erwachsenenalter
Das rasche Längenwachstum wird in der Anfangsphase der Pubertät und Ähnliches abgebildet. Bei Kindern und Jugendlichen (0 bis 18 Jahre) schwankt das Verhältnis zwischen Muskel- und Knochenmasse zum Körperfettanteil im Verlauf des Wachstums stark.

Nachdem der Körper seine endgültige Länge erreicht hat, flachen die Körpermasseindex-Kurven ab, steigen aber weiterhin etwas an, weil der Körper mit dem Alter noch immer an Masse zulegt.

Die Berechnung

Körpermasseindex-Klassifizierung der Weltgesundheitsorganisation (WHO):

18,5 - 24 : Normalgewicht
25 - 29   : Übergewicht
30 - 34   : Obesitas  (Fettleibigkeit) Grad I
35 - 39   : Obesitas  Grad II
ab 40     : Obesitas Grad III

Der Körpermasseindex wird nach folgender Formel berechnet:
Dein Körpergewicht (in kg) geteilt durch Deine Höhe/Größe (in m) zum Quadrat (m2).1.Beispiel
(a) Du bist 1,68 Meter groß und 75 Kilogramm schwer.
(b) Dann rechne 1,68 * 1,68 =  2,8224
(c) Teile jetzt Dein Gewicht durch diesen Wert: 75 / 2,8224 = 26,57
(d) Wert 26,57 (oder aufgerundet 27) ist Dein Körpermasseindex.
(e) Du bist Übergewicht!

2.Beispiel
(a) Du bist 1,62 Meter groß und 55 Kilogramm schwer.
(b) Dann rechne 1,62 * 1,62 =  2,6244
(c) Teile jetzt Dein Gewicht durch diesen Wert: 55 / 2,6244 = 20,96
(d) Wert 20,96 (oder aufgerundet 21) ist Dein Körpermasseindex.
(e) Dein Gewicht ist normal!

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki
http://de.smartbmicalculator.com

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