Wie berechnet man Kalorien oder Kalorienberechnung?

Wissenswertes um Kalorienberechnung

Kalorienberechnung ist gut und schön, aber der gesundheitliche Aspekt darf auch nicht vernachlässigt werden. Die täglich benötigte Energie eines Menschen schwankt mit seiner Größe, dem Gewicht, dem Muskelanteil, dem Alter und dem Geschlecht.

Ein Erwachsener normal gebauter Mensch verbraucht in der Regel knapp 2000 kcal je Tag. Wenn Du abnehmen möchtest und beim Kalorienberechnung die tägliche Gesamtkalorienbilanz von beispielsweise 2000 Kalorien nicht überschreiten sollst, belastet mit Deinen aufgeführten Mahlzeiten Dein Kalorienkonto erheblich.

Nahrungsmitteln

Man kann eigentlich die Kalorien(kcal) von Nahrungsmitteln nicht berechnen, da die Kalorien von Lebensmitteln festgelegt sind. Aber grundlegend kann man das machen, indem man eine bestimmte Menge davon verbrennt und misst, wie viel Energie freigesetzt wird. Wenn man das für die Zutaten macht, kann man damit weiterrechnen und so zB auch ausrechnen, wie viel ein Teller Nudeln mit Soße hat.

Grundumsatz (BMR) Berechnen

Der Grundumsatz ist eine Größe zur Charakterisierung des Stoffwechsels hauptsächlich beim Menschen verwendet wird. Als Grundumsatz (basale Stoffwechselrate) wird der Kalorienverbrauch definiert, den der Körper pro Tag bei ständiger Ruhe zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen benötigt. Sie ist diejenige Energiemenge, die der Körper pro Tag bei völliger Ruhe, bei Indifferenztemperatur (28 °C) und nüchtern (leerer Magen) zur Aufrechterhaltung seiner Funktion benötigt.

Der Grundumsatz ist somit abhängig von Faktoren wie Geschlecht, Alter, Körpergewicht, Körpergröße, Muskelmasse, Wärmedämmung durch Kleidung und Gesundheitszustand (Fieber). Es gibt mittlerweile unterschiedliche Formeln um den Grundumsatz zu berechnen.

Fazit: Grundumsatz = Die Energie, die Dein Körper pro Tag ohne körperliche Anstrengung, bei völliger Ruhe, benötigt. Von Grundumsatz spricht man immer der Bezug auf 24 Stunden gemeint. Dabei ist 1 kcal = 4,186 kJ und 1 kJ entspricht 0,239 kcal. Eine gängige BMR Formel ist die folgende:

BMR (Frau) = (9,99 x Gewicht in kg) + (6,25 x Größe in cm) – (4,92 x Alter in Jahren) – 161

Beispiel
Du bist weiblich, wiegst 68 kg, bist 166 cm groß und 35 Jahre alt.
Dein BMR = (9,99 * 68) + (6,25 * 166) – (4,92 * 35) – 161 =
= 679,32 + 1037,5 – 172,2 – 161 = 1383,62 kcal am Tag

BMR (Mann) = (9,99 x Gewicht in kg) + (6,25 x Größe in cm) – (4,92 x Alter in Jahren) + 5

Beispiel 2:
Du bist männlich, wiegst 89 kg, bist 180 cm groß und 30 Jahre alt
Dein BMR = (9,99 x 89) + (6,25 x 180) – (4,92 x 30) + 5 =
= 889,11 + 1125 – 147,6 + 5 = 1871,51 kcal am Tag

Kalorienberechnung

Je größer bzw. schwerer ein Mensch ist, desto höher ist Dein Kalorienverbrauch. Das heißt der Körper benötigt mehr Energie/ Kalorien zur Aufrechterhaltung aller Funktionen. Mit zunehmendem Alter hingegen sinkt der Grundumsatz.

Randbemerkung

Die Angabe der Energie erfolgt in der Regel in Kilojoule oder Kilokalorien. 1 Kilojoule (KJ) entspricht 4,1 Kilokalorien (kcal). Kalorie (Einheitenzeichen cal) ist eine veraltete Maßeinheit der Energie, insbesondere der Wärmemenge Q, mit mehreren leicht unterschiedlichen Definitionen.

Bereits 1948 schaffte die 9. Generalkonferenz für Maße und Gewichte in Paris die Kalorie als Einheit der Wärmemenge zugunsten der Einheit Joule ab. Eine Kalorie entspricht ca. 4,1868 Joule (1 kcal = 4,1868 kJ) und ein Joule ca. 0,239 Kalorien.

Die täglich benötigte Energie eines Menschen schwankt mit seiner Größe, dem Gewicht, dem Muskelanteil, dem Alter und dem Geschlecht. Ein Erwachsener normal gebauter Mensch verbraucht in der Regel knapp 2000 kcal je Tag.

 

Quelle:
de.wikipedia.org/wiki
gesundepfunde.com

Wie berechnest Du mit Leichtigkeit Deine Rente?

Wissenwertes um Deine Rente

Deine Rente ist Dein Einkommen, welches ohne aktuelle Gegenleistung bezogen wird, im Allgemeinen: Deine Altersversorgung nach Deinem Arbeitsleben. Rente ist Altersruhegeld für Arbeiter und Angestellte oder der regelmäßig gezahlte Geldbetrag, auf den man nach Abschluss des Arbeitslebens oder im Falle dauernder Arbeitsunfähigkeit Anspruch hat. Wie viel Geld hast Du im Alter noch zur Verfügung?

Es ist nicht leicht den Überblick zu behalten, denn es gibt die gesetzliche Rente – und die private. Eine ergänzende private oder betriebliche Absicherung ist ratsam um den Lebensstandard auch als Rentner halten zu können. Es wird sogar steuerlich gefördert. Versicherte können seit dem 1. Juli 2014 schon ab 63 Jahren ohne Abschläge in Rente (nach 45 Jahren Beitragszahlung) gehen.

Es ist nicht leicht den Überblick zu behalten, denn es gibt die gesetzliche Rente – und die private. Eine ergänzende private oder betriebliche Absicherung ist ratsam um den Lebensstandard auch als Rentner halten zu können. Es wird sogar steuerlich gefördert. Versicherte können seit dem 1. Juli 2014 schon ab 63 Jahren ohne Abschläge in Rente (nach 45 Jahren Beitragszahlung) gehen.

Deine Rente

Die Rentenformel

Die Rentenberechnung basiert auf Deinen persönlichen Lebenslauf. Berücksichtigt werden in erster Linie Deine eingezahlten Beiträge und die Versicherungszeiten. Es spielt auch eine Rolle, wann Du in den Ruhestand gehen möchtest. Es gibt allerdings Modifikationen bei der Ermittlung der Höhe der Rente aufgrund von einer veränderten Berechnungsgrundlage des Bruttoentgelts. Die Formel ist für die Rentenberechnung relativ einfach zu verstehen. Sie lautet:

Monatliche Rente (brutto) = E * Z * R * A

Die Buchstaben stehen dabei für folgende Faktoren:

E: Entgeltpunkte

Entgeltpunkte ersetzen seit dem 1. Januar 1992 die bis dahin gebräuchlichen Werteinheiten aus den Regelungen der Reichsversicherungsordnung und des Angestelltenversicherungsgesetzes. Das deutsche Durchschnittseinkommen ergibt einen Entgeltpunkt von 1,0. Wer weniegr verdient, erhält entsprechend weniger Entgeltpunkte.

Umgekehrt gilt für Berufstätige mit überdurchschnittlichem Einkommen (bis zur Bemessungsgrenze), dass sie einen höheren Wert bekommen. Der maximale Wert für den Entgeltpunkt liegt bei etwas mehr als 2. Die Entgeltpunkte repräsentieren die Einkommensbezogenheit der Rente und ermöglichen die lohndynamische Rente. Bei den Entgeltpunkten handelt es sich um die während des Arbeitslebens persönliche angesammelten Rentenpunkte.

Z: Zugangsfaktor

Der Zugangsfaktor berücksichtigt bei der Rentenberechnung, wann der Versicherte in Rente geht. Er wird seit 2001 auch auf Renten wegen Erwerbsminderung, Erziehungs- und Hinterbliebenenrenten angewendet. Für Personen, die genau mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Erwerbsleben ausscheiden, beträgt der Zugangsfaktor 1,0.

In diesem Fall entsprechen die Entgeltpunkte auch den persönlichen Entgeltpunkten. Wer später in Rente geht, erhält einen Zugangsfaktor, der größer als 1,0 ist. Der Abschlag liegt gegenwärtig bei 0,3 % Prozent je Monat der vorzeitigen Inanspruchnahme. Für die Jahrgänge ab 1964 gilt als Regelaltersgrenze die Rente mit 67.

R: Rentenartfaktor

Der Rentenartfaktor berücksichtigt, dass mit der Rente unterschiedliche Sicherungsziele verfolgt werden. Durch den Rentenartfaktor wird das Sicherungsziel der jeweiligen Rentenart im Verhältnis zu einer Altersrente bestimmt. Bei Rentenarten mit Lohnersatzfunktion beläuft er sich auf 1,0 und bei Rentenarten mit Unterhaltsfunktion ist er kleiner als 1,0. Bei anderen Rentenarten werden abweichende Werte zur Rentenberechnung angesetzt. So wird die Höhe der Witwenrente mit dem Faktor 0,55 berechnet.

A: Rentenwert

Mit dem Rentenwert wird die gesetzliche Rente dynamisiert. Der aktuelle Rentenwert wird zum 1. Juli jeden Jahres in Abhängigkeit von der Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter, dem Beitragssatz zur allgemeinen Rentenversicherung und demografischer Veränderungen (Nachhaltigkeitsfaktor) angepasst. Damit sollen die Rentner am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben.

Da sich der Durchschnittsverdienst jedes Jahr ändert, erfolgt auch jährlich eine neue Festlegung dieses Faktors. Der Rentenwert stellt den Gegenwert eines Entgeltpunktes in Euro dar. Seit dem 1. Juli 2016 beträgt der aktuelle Rentenwert (West) 30,45 Euro und der aktuelle Rentenwert (Ost) 28,66 Euro.

Online Rechner

Du kannst auch Deine Rente nach heutiger Kaufkraft hier online ermitteln lassen. Der Rentenrechner kalkuliert und berücksichtigt Deine weitere Einkünfte und ermittelt den Betrag, der später für den gewohnten Lebensstandard fehlen wird.

 

Quelle:
seniorenbedarf.info
de.wikipedia.org
www.focus.de

Wie berechnet man die Mehrwertsteuer (MwSt.)?

Einführung über Mehrwertsteuer bzw. MwSt.

Die Mehrwertsteuer (abgekürzt MwSt.) ist eine auf mehreren Stufen der Wertschöpfung erhobene Steuer, für deren Festsetzung die Einnahmen von Unternehmen mit Ausgaben der Unternehmen verrechnet werden. Die MwSt. ist der Umsatzsteuer ähnlich.

Die in Deutschland und Österreich als „Umsatzsteuer“ bezeichnete Steuer ist dem fiskalischen Gehalt nach eine Mehrwertsteuer. Die Verwendung des Begriffes „Umsatzsteuer“ synonym für „Mehrwertsteuer“ ohne den erklärenden Zusatz „mit Vorsteuerabzug“ ist irreführend.

MwSt.

Die steuertechnische und fiskalische Umsatzsteuer wird auf jeder Handelsstufe auf den gesamten Umsatz erhoben, wodurch sie sich bei einem Verkauf über mehrere Handelsstufen kumuliert. Bei einer steuertechnischen und fiskalischen Mehrwertsteuer findet keine Kumulation der Steuerbelastung statt.

Dagegen wird die Mehrwertsteuer, wie sie in der Europäischen Union ausgestaltet ist, zwar auch bei jedem Verkauf auf den gesamten Umsatz erhoben. Jedem Verkäufer wird die von ihm selbst an den Lieferanten bezahlte Umsatzsteuer aber als Vorsteuer erstatten oder auf die eigene Umsatzsteuerschuld anrechnen lassen, so dass er selbst nur mit der Steuer auf die Differenz zwischen seinen mit Umsatzsteuer belasteten Kosten und dem Verkaufspreis belastet ist, also dem von ihm geschaffenen Mehrwert. Neben der Einkommensbesteuerung zählt die Mehrwertsteuer zu den wichtigsten Finanzierungsquellen des Staats.

Mehrwertsteuersätze in Deutschland

In Deutschland gilt der allgemeine Mehrwertsteuersatz von 19% auf die meisten Produkte und Dienstleistungen. Für bestimmte Dinge gibt es den reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7%, hierzu gehören beispielsweise: Salat, Gemüse, Mehl, Wasser, Bücher und Zeitungen. Die Mehrwertsteuer wird auf alle Waren und Dienstleistungen erhoben und an den Staat abgeführt.

Die Mehrwertsteuer wird beispielsweise fällig bei Kauf von Nahrungsmitteln in einem Supermarkt, erbringen von Handwerksleistungen oder konsumieren von Speisen und Getränken in einem Restaurant.

Der Mehrwertsteuersatz beträgt je nach Art der Ware/Dienstleistung 7% oder 19%. Ein Betrag ohne Mehrwertsteuer wird „netto“ genannt. Ein Betrag, der bereits Mehrwertsteuer enthält, wird „brutto“ genannt. Beim brutto wird also die Mehrwertsteuer herausgerechnet, beim netto wird sie aufgeschlagen.

Formel:
Bruttobetrag = Nettobetrag + Mwst.

Mehrwertsteuer-Berechnung
Formel: vom Netto-Preis zum Brutto-Preis
Brutto-Preis = Netto-Preis * (1 + Mehrwertsteuersatz / 100)

Formel: im Brutto-Preis enthaltene Mehrwertsteuer berechnen
MwSt. = (Brutto-Preis / (100 + Mehrwertsteuersatz) ) * Mehrwertsteuersatz

Formel: Mehrwertsteuer vom Netto-Betrag berechnen
MwSt. = (Netto-Preis * Mehrwertsteuersatz) / 100
MwSt. Berechnung Beispiele

1. Beispiel
Vom Netto-Preis zum Brutto-Preis. Der Netto-Preis beträgt 120€, der Mehrwertsteuersatz liegt bei 19%. Wie hoch ist der Brutto-Betrag?

Antwort:
Brutto-Preis = 120 * (1 + 19 / 100) = 142,80€

2. Beispiel
Eine Firma kauft in einem Fachmarkt in Deutschland einen neuen Computer. Auf der Rechnung stehen folgende Beträge:
** Preis (Brutto) 1844,50€
** Mehrwertsteuer 19%
** Zwischensumme netto 1550,00€
** Mehrwertsteuer (19%) 294,50€
** Rechnungsbetrag 1844,50€

Die in der Rechnung als Mehrwertsteuer ausgewiesenen 294,50€ entsprechen der Umsatzsteuer. Der Betrag kann von der Firma bei der Umsatzsteuervoranmeldung als Vorsteuer im Elster Formular angegeben werden. Das Finanzamt verrechnet die Vorsteuer gegen die Einnahmen, wenn keine vorliegen, wird der Vorsteuerbetrag komplett zurückerstattet.

3. Beispiel
Im Brutto-Preis enthaltene Mehrwertsteuer berechnen. Ein Fernseher kostet im Laden 275€ brutto, der Mehrwertsteuersatz liegt bei 19%. Wie hoch ist der Netto-Preis?

Antwort:
MwSt. = (275 / (100 + 19) ) * 19 = gerundet: 43,91€
Netto-Preis = 275€ – 43,91€ = 231,09€

4. Beispiel
Mehrwertsteuer vom Netto-Betrag berechnen. Teuerstes Obst der Welt. Eine (Eier der Sonne) Mango (in Japan) kostet über tausend Euro. Der Netto-Preis einer Eier-der-Sonne-Mango liegt bei 1100€, der Mehrwertsteuersatz beträgt 7%. Wie hoch ist die Mehrwertsteuer, die auf den Brutto-Preis aufgeschlagen wird?

Antwort:
MwSt. = (1100 * 7) / 100 = 77€

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki

Outsourcing & Insourcing

 

Wie berechnet man Zinseszins – Formel und Beispiele

Was ist das – Zinseszins

Zinseszins ist Zins, der auf kapitalisierte (dem Kapital zugeschriebene) Zinsen vergangener Berechnungsperioden berechnet wird. Allgemein bezeichnet der Zinseszins einen Zins auf Zinsen. Derjenige, der sich Geld leiht (der Schuldner), zahlt Zinsen. Derjenige, der Geld verleiht (der Gläubiger), bekommt Zinsen. Erforderlich ist somit, dass dem Kapital bereits fällige Zinsen zugeschlagen (kapitalisiert) wurden, sodass die neue Berechnungsgrundlage von Kapital und kapitalisierten Zinsen ausgeht.

Zinsen spielen hauptsächlich beim Leihen und Verleihen von Geld eine Rolle. Zinseszins entsteht beispielsweise bei Geldanlagen, bei denen Zinserträge dem bisherigen Guthaben zugeschlagen werden und fortan in allen Folgeperioden mitverzinst werden. Mit der Berechnung des Zinseszinses in Abhängigkeit vom Zinssatz sowie der Höhe und Dauer einer Kapitalanlage beschäftigt sich die Zinseszinsrechnung, ein Teilgebiet der Finanzmathematik.
ZinseszinsDurch Zinseszinsen steigen Vermögen oder Schulden exponentiell. Durch den Zinseszins wächst angelegtes Kapital somit schneller als ohne Berücksichtigung von Zinseszins, da gutgeschriebene Zinsen weiter verzinst werden. Der Zinseszins entwickelt seine Bedeutung vor allem auf lange Sicht.

Zinseszinsformel

Werden Zinsen nach jeder Zinsperiode dem Kapital zugeschlagen und fortan mitverzinst, so spricht man von Zinseszins. Mit Hilfe der Zinseszinsformel berechnet man, über wie viel Kapital ein Anleger in einem Zeitpunkt verfügt. Dabei werden sowohl Zins- als auch Zinseszinseffekte berücksichtigt.

Die Zinseszinsformel ermittelt das Endkapital Kn, wenn ein Anfangskapital K0 für die Dauer von n Jahren zu einem Zinssatz von p Prozent angelegt wird. Dieser Zins auf Zinsen wird als Zinseszins bezeichnet und in der Zinseszinsformel berücksichtigt.

Kn = K0 * ((p / 100) + 1)n

Wobei gilt:
Kn = Endkapital inkl. Zinsen nach n Jahren
K0 = Anfangskapital
p = Zinssatz (in Prozent)
n = Laufzeit (Anzahl der Jahre)

Beispiele

Beispiel 1
Du legst 2000€ bei einem Zinssatz von 12 % für 3 Jahre fest an.

K1 = K0*(1+p/100) = 2000*(1+12/100) = 2000*1,12 = 2240.
Nach einem Jahr hast du 2240€ auf dem Sparbuch.

K2 = K1*(1+p/100) = 2240*(1+12/100) = 2240*1,12 = 2508,80
Nach zwei Jahren hast du 2508,80€ auf dem Sparbuch.

K3 = K2*(1+p/100) = 2508,80*(1+12/100) = 2508,80*1,12 = 2809,86
Nach drei Jahren hast du 2809,86€ auf dem Sparbuch.

Dieses 1.Beispiel hat gezeigt, dass durch den „Zinseszinseffekt“ die Zinsen exponentiell steigen:
Zinsen für das 1. Jahr = 240€
Zinsen für das 2. Jahr = 268,80€
Zinsen für das 3. Jahr = 301,06€

Beispiel 2
Wenn Du beispielsweise ein Anfangskapital von 5000€ zu einem Zinssatz von 6 % p. a. (per annumstammt aus dem Lateinischen und bedeutet pro Jahr) anlegst, erhältst Du nach Ablauf des ersten Jahres 300€ (= 6 % * 5000€) gutgeschrieben. Nach Ablauf des zweiten Jahres beträgt die Gutschrift 318€ (= 6 % * 5300€), da in diesem Jahr auch die Zinseszinsen berechnet werden.

Wurden im zweiten Jahr am 1. Juli weitere 500€ eingezahlt, können für diese Summe 15€ (= 6 % * 500€ * 0,5) gutgeschrieben werden, da die Zinsen mit dem Zinssatz von 6 % nur für ein halbes Jahr berechnet werden. Dein Endkapital betrüge also 5633€ (5000 + 300 + 318 + 15), obwohl insgesamt nur 5500€ (= 5000€ + 500€) eingezahlt wurden.

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki
http://www.frustfrei-lernen.de

Wie berechnest Du Deinen Bruttolohn?

Wissenswertes über Bruttolohn

Der Bruttolohn bezeichnet das vereinbarte Gehalt (vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen) zwischen Dir und deinem Arbeitgeber. Bruttolohn wird in der Regel auf einen Monat bezogen und wird gesetzlich um Steuern und Beiträge an die Träger der Sozialversicherung reduziert.

Er kann weiterhin durch private Abzüge reduziert werden, z. B. vermögenswirksame Leistungen, private Vorsorge etc. Bruttolohn abzüglich Beiträge an die Sozialversicherung, abzüglich Steuern und privater Vorsorge ist gleich Nettolohn. Und dieser Nettolohn ist der Betrag, der letztendlich zur Verfügung steht und von Deinem Arbeitgeber Dir überwiesen wird.

Bruttolohn

Wie viel Dir letztendlich von deinem Bruttolohn abgezogen wird, wird individuell bestimmt. Die Steuerklasse beschreibt die Höhe des Prozentsatzes der abzuführenden Steuern. In Deutschland sind sechs Lohnsteuerklassen bekannt, wobei die sechste die höchsten Abgaben zur Folge hat.

Tägliche Arbeitszeit errechnen

Die Zeit lässt sich ermitteln, die ein Mitarbeiter durchschnittlich pro Arbeitstag erbringen muss. Man dividiert also die vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit durch die Anzahl der wöchentlichen Arbeitstage.

Beispiel: Ein Mitarbeiter arbeitet 40 Stunden pro Woche an 5 Arbeitstagen ist gleich 40 Stunden / 5 Tage = 8 Stunden/Tag. Es ist dabei unerheblich, ob die Arbeitszeit an 5 Tagen á 8 Stunden erbracht werden, oder man Montags bis Mittwoch jeweils 10 Stunden und am Donnerstag und Freitag jeweils nur 5 Stunden lang arbeitet.

Monatliche Arbeitszeit errechnen

Für die Berechnung der monatlichen Arbeitszeit aus der wöchentlichen Arbeitszeit benötigt man den sogenannten Wochenfaktor. 52 Wochen dividiert durch 12 Monate ergeben 4,333 Wochen pro Monat. In verschiedenen Tarifverträgen sind Werte in diesem Größenbereich festgelegt und die Lohnsteuerrichtlinie gibt einen Wert von 4,35 vor.

Beispiel: 40 Stunden (pro Woche) * 4,35 = 174 Stunden pro Monat. Bei einer vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden müssen monatlich 174 Arbeitsstunden erbracht werden.

Die Berechnung

Du hast Deinen ersten Job und freust Dich auch schon riesig auf Deinen ersten Lohn. Aber bekomm keine heftige Gemütserschütterung, wenn die Zahl auf Deiner Gehaltsabrechnung nicht mit der vereinbarten Summe mit Deinem Arbeitgeber übereinstimmt. Als Arbeitnehmer bist du nämlich verpflichtet diverse Beträge von deinem Bruttogehalt in Form von Steuern an den Staat abzugeben.

Hinzu kommt die Sozialversicherungsbeiträge (Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung), der Solidaritätszuschlag und gegebenfalls noch die Kirchensteuer. Das Arbeitsentgelt kann dabei wahlweise pro Jahr, pro Monat oder pro Woche berechnet werden.

Auf jährlicher Basis können auch leicht Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld oder eventuelle Bonus mit in die Berechnung einbezogen werden. Als Umrechnungsgrundlage setzt die Berechnung ein Jahr (12 Monate oder 52 Wochen) an.

Übrigens: Die Kirchensteuer ist nicht in jedem Bundesland einheitlich, wird jedoch vom Bruttolohn direkt einbehalten. Auch unterscheiden sich die Sozialbeiträge in ihrer Höhe in den alten und neuen Bundesländern.

Beispiel 1
Herr Schommertz ist Angestellter bei einer großen Softwarefirma. Bisher hatte er, bei einem Stundenlohn von 23,40 Euro und einer 40-Stunden-Woche, ein Monatsgehalt von 4056 Euro Brutto. Nun ist in einer anderen Abteilung seiner Firma eine Stelle frei geworden.

Herr Schommertz hat sich darauf beworben, denn die neue Stelle verspricht bei 42 Arbeitstunden pro Woche einen besseren Stundenlohn, nämlich 26,30 Euro. Welches Monatsgehalt bekäme Herr Schommertz mit der neuen Stelle, eventuelle Sonderzahlungen nicht mitgerechnet?

Antwort:
Das neue Monatsgehalt von Herrn Schommertz ist = 42 * 26,30 * 52 / 12 = 4786,60 Euro Brutto.

Beispiel 2
Stundenlohn = 9,50€
Durchschnittlicher Monatslohn bei einer 42-Stunden-Woche = 9,50€ * 42 * 4,35 = 1735,65€

Beispiel 3
Stundenlohn = 16,00€
Durchschnittlicher Monatslohn bei einer 35-Stunden-Woche = 16,00€ * 35 * 4,35 = 2436€

Beispiel 4
Stundenlohn = 22,50€
Durchschnittlicher Monatslohn bei einer 30-Stunden-Woche = 22,50€ * 30 * 4,35 = 2936,25€

 

Quelle:
https://www.nettolohn.de
http://www.karista.de
https://www.shiftjuggler.com

 

 

 

So findest und berechnest Du Deinen Nettolohn

Einführung über Nettolohn

Wer als Angestellter erwerbstätig ist, bekommt von seinem ursprünglichen Gehalt jeden Monat einen Teil abgezogen. Der Nettolohn ist das Gehalt (Arbeitsentgelt), das nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben übrig bleibt: Nettolohn = Bruttolohn minus Abzüge. Die Abzüge werden in Steuern und Sozialabgaben unterteilt.

Was nach Abzug aller Posten auf dem Kontoauszug zu sehen ist, ist das verfügbare Nettogehalt. Je höher der Verdienst eines Arbeitnehmers ist, desto höher sind logischerweise die gesetzlichen Abzüge. Nettolohn ist also immer die aus Sicht des Geldempfängers steuerbereinigte Version, während Bruttolohn noch steuerbereinigt werden muss.

Lohnsteuerfreibeträge

Du kannst sicherlich Deine monatliche Gehaltsauszahlung mit persönlichen Lohnsteuerfreibeträgen erhöhen. Für besondere abzugsfähige Aufwendungen kannst Du beim Finanzamt einen so genannten Freibetrag in die Lohnsteuerkarte eintragen lassen.

Bis zum 30. November kannst Due Freibeträge für Werbungskosten, die höher als 1000 Euro ausfallen, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen beantragen und senken damit Deine persönliche Lohnsteuer. Freibeträge für Hinterbliebene, Behinderte und Kinder unter 18 Jahren müssen nicht neu beantragt werden.

Nettolohn

Steuerklassen

Die Steuerklasse hat einen Einfluss auf die Höhe des verbleibenden Nettolohn. Durch eine günstige Wahl Deiner Steuerklassen können vor allem Ehepaare und eingetragene Lebenspartner Deine Nettoeinnahmen beeinflussen. Du solltst also jedes Jahr prüfen, ob Du die richtige Kombination der Steuerklassen z. B. nach einer Lohnerhöhung hast. Die jeweilige Steuerklasse ist auf der Lohnsteuerbescheinigung vermerkt. In Deutschland werden insgesamt sechs Steuerklassen unterschieden:

1 – ledige oder allein lebende Person ohne Kinder
2 – ledige oder allein lebende Person mit Kindern
3 – verheirateter Alleinverdiener
4 – verheiratete Doppelverdiener
5 – verheiratete Person mit geringen Bezügen
6 – bei zwei oder mehr sozialversicherungspflichtigen  Beschäftigungsverhältnissen
Was alles vom Brutto-Gehalt abgeht

Nettolohn = Bruttolohn minus Abzüge. Die Abzüge werden in Sozialabgaben und Steuern unterteilt.

1. Sozialabgaben (fast 20 % des Bruttolohns):
** Rentenversicherung (9,35 %, insgesamt 18,7 % mit Arbeitgeberanteil)
** Arbeitslosenversicherung (1,5 %,  insgesamt 3 % mit Arbeitgeberanteil)
** Pflegeversicherung (1,475 % für Kinderlose, sonst 1,275 %, insgesamt 2,8 % bzw. 2,5 % mit Arbeitgeberanteil)
** Krankenversicherung (7,3 %, insgesamt 14,6 % mit Arbeitgeberanteil – allerdings können die Kassen Zusatzbeiträge erheben, die nur der Arbeitnehmer tragen muss)

2. Steuern (bis zu 45 %):
** Der Eingangssteuersatz liegt bei 14 %
** Der Spitzensteuersatz beträgt 42 % (ab einem zu versteuernden Einkommen von 53666 Euro im Jahr 2017)
** Wer ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 254447 Euro hat, muss im Jahr 2016 sogar 45 % zahlen.
** Solidaritätszuschlag (5,5 % von Lohnsteuer) und Kirchensteuer (je nach Bundesland 8 % oder 9 % von Lohnsteuer).


Änderungen Nettolohn 2017

1. Der Beitragssatz in der Pflegeversicherung steigt um 0,2 Prozentpunkte auf 2,55% bzw. 2,80% für Kinderlose.
2. Der Grundfreibetrag wird auf 8.820€ angehoben (8.652€ in 2016).
3. Der Kinderfreibetrag steigt um 108€ auf 7.356€.

Nettolohn online berechnen

(Dein verbleibender Nettolohn nach Abzug der üblichen Steuern und Abgaben). Wichtig sind Angaben zu: Bundesland, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Bruttoeinkommen, Kinder (die Kinderangabe ist wichtig für die Anzahl der Freibeträge. Getrennt lebende Elternteile können den Kinderfreibetrag aufteilen.

Haben z.B. Elternteile ein gemeinsames Kind sowie ein weiteres welches von einem der Partner stammt, wird ein Freibetrag von 1,5 angegeben), Steuerklasse und Steuerfreibetrag. Du kannst auch online Deinen Nettolohn hier oder hier berechnen lassen.

 

Quelle:
http://www.brutto-netto-rechner24.de
https://www.nettolohn.de
http://www.n-heydorn.de

Wie berechnet man Jahresüberschuss?

Jahresüberschuss Einleitung

Der Jahresüberschuss (= EAT : Earnings After Taxes, Gewinn nach Steuern) ist der Nettogewinn (das positive Ergebnis) eines Geschäftsjahres eines Unternehmens, der sich als Saldo aller Erträge und Aufwendungen ergibt. Man spricht von einem Jahresfehlbetrag, wenn das Jahresergebnis negativ ist. Erzielt ein Unternehmen einen positiven betriebswirtschaftlichen Erfolg, erfolgt der Ausweis im Jahresabschluss als EAT. Ihn bezeichnet der Volksmund als Gewinn.Jahresüberschuss

EAT ist der Saldo aus Aufwand und Ertrag, also der Wertezuwachs eines Jahres bei einer Aktiengesellschaft (AG). EAT ist also das, was die AG verdient hat. EAT entsteht aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie dem außerordentlichen Ergebnis nach Abzug der Einkommens- und Ertragssteuern.

Als EAT wird der Gewinn im Jahresabschluss bezeichnet und lässt sich auf zwei Arten berechnen:
(1) EAT = Ertrag – Aufwand, und
(2) EAT = Eigenkapital am Periodenende – Eigenkapital am Periodenbeginn + Ausschüttungen an Anteilseigner – Einzahlungen von Anteilseignern.

Bilanzgewinn
EAT des Abschlussjahres
 + Gewinnvortrag / Verlustvortrag (aus vorangegangenen Jahren)
 - Einstellung in Kapital- und Gewinnrücklagen
 + Entnahmen aus Rücklagen
 = Bilanzgewinn
EAT
 + außerordentliche Aufwendungen
 – außerordentliche Erträge
 – fiktive Steuern auf außerordentliche Aufwendungen
 + fiktive Steuern auf außerordentliche Erträge
 = bereinigter EAT

Der bereinigte Jahresüberschuss ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die einmalige Sondereffekte aus dem Jahresüberschuss eines Unternehmens herausrechnet.

Rechnungsbeispiele

1.Beispiel

Ein Betrieb hat einen Jahresüberschuss von 200.000€ erwirtschaftet, im Vorjahr wurden 100.000€ vorgetragen. Der Geschäftsführer hat entschieden, dass 160.000€ als Gewinnrücklagen eingestellt werden. Die Anteilseigner entscheiden, dass 40.000€ ausgeschüttet werden, und 100.000€ auf neue Rechnung vorgetragen werden (nach der Verbuchung dieses Vorganges stehen im nächsten Jahr 100.000€ als Gewinnvortrag zur Verfügung).

Der Bilanzgewinn ist = Jahresüberschuss + Gewinnvortrag – Gewinnrücklage,

wobei:
Jahresüberschuss = 200.000€
Gewinnvortrag = 100.000€
Gewinnrücklage = -160.000€
Der Bilanzgewinn ist also = 200.000€ + 100.000€ -160.000€ = 140.000€

mit anderen Worten:
Jahresüberschuss = Bilanzgewinn – Gewinnvortrag + Gewinnrücklage

2.Beispiel (Gewinn- und Verlustrechnung)

3.Beispiel (Jahresfehlbetrag)

In einem Geschäftsjahr werden Erträge in Höhe von 200.000€ erzielt, wohingegen die Aufwendungen nach Steuern eine Gesamtsumme von 270.000€ ergeben. Anhand der Formel ergibt sich somit ein Jahresergebnis von -70.000€ (dies entspricht einen Jahresfehlbetrag von -70.000€).

4.Beispiel (Bilanzgewinns)

Die Aktiengesellschaft „AAA“ erwirtschaftete in der abgelaufenen Geschäftsperiode einen Überschuss von 60.000.000€. Dabei muss es aber einen Verlust aus der Vorperiode von 28.000.000€ ausgleichen. Damit die Aktionäre diesen Verlust über eine niedrigere Dividende nicht zu spüren bekommen, entnimmt der Vorstand noch 15.000.000€ aus den Kapitalrücklagen und 3.000.000€ aus den Gewinnrücklagen.

Bilanzgewinn = Jahresüberschuss – Verlust aus der Vorperiode + Kapitalrücklagen + Gewinnrücklagen

wobei:
Jahresüberschuss = 60.000.000€
Verlust aus der Vorperiode = 28.000.000€
Kapitalrücklagen = 15.000.000€
Gewinnrücklagen = 3.000.000€

Daher ergibt sich folgender Bilanzgewinn:
60.000.000€ – 28.000.000€ + 15.000.000€ + 3.000.000€ = 50.000.000€

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki

Wie geht das: Zeitberechnung … von Minuten zu Stunden,

von Stunden zu Tagen usw…

Einführung über die Zeitberechnung

Zeit ist ein physikalischer Begriff; daher muß sich ihre Definition oder Zeitberechnung auf gewisse physikalische Gesetze beziehen. So ist z.B. nach den Gesetzen der Physik die Zeitdauer, in der sich die Erde einmal um sich selbst dreht, mit sehr großer Genauigkeit konstant.

Zur Zeit benutzen die genauesten Uhren Schwingungen, die vom Cäsium-Isotop 133 erzeugt werden. ZeitberechnungDie Sekunde ist heute definiert als die Dauer von 9192631770 Perioden einer bestimmten Schwingung des Cäsium-133-Atom. Zeit wird heutzutage in der Regel in Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen, Wochen und Jahren angegeben.

Es gibt dabei ein paar Dinge, die einem bewusst sein sollten: Ein Tag besteht aus 24 Stunden. Eine Stunde besteht aus 60 Minuten. Eine Minute besteht aus 60 Sekunden.

Zeitspannen mit Stunden und Minuten

Oft ist es erforderlich zu wissen, wie viele Minuten oder Sekunden zwischen dem einen und dem anderen Zeitpunkt liegen. Oder man will einfach nur wissen, wie viele Tage es noch bis Weihnachten sind. Zeitberechnung: wie alt bist Du? In Minuten? In Tagen?

Es geht hier um den alltäglichen Gebrauch der Zeit und nicht um physikalische Hintergründe. Uhren bzw. Kalender dienen dazu, im alltäglichen Leben zu erfahren, wie viel Zeit bereits verstrichen ist. Für die Umrechnung der Zeiteinheiten bzw Zeitberechnung gilt folgende Umrechnung:

1 Minute = 60 Sekunden
1 Stunde = 60 Minuten
1 Tag = 24 Stunden
1 Woche = 7 Tage
1 Monat dauert zwischen 28 und 31 Tage
1 Jahr = 12 Monate bzw. 365 oder 366 Tage
Die Berechnungen

Wie lange dauert es noch bis der Bus kommt? So eine Frage kann man mit der Angabe einer Zeitspanne beantworten. Angenommen wir haben 17:20 Uhr und der Bus kommt kommt 17:24 Uhr. Dann dauert es noch 4 Minuten, bis der Bus kommt. Solche Dinge sind sowohl im Alltag interessant, als auch in der Mathematik, Physik und anderen Naturwissenschaften. Für die Zeitberechnung einer Zeitspanne setzen wir die eben angegeben Zusammenhänge ein.

Aufgabe 1
Wir haben 09:05 Uhr. Ein Flugzeug soll 1 Tag, 2 Stunden und 23 Minuten später eintreffen. Wie viel Uhr ist es dann?

Lösung: 1 Tag + 2 Stunden = 26 Stunden sowie 5 Minuten + 23 Minuten = 28 Minuten. Der Zug trifft somit um 9+26-24 = 11 Stunden und 28 Minuten ein. D.h. um 11:28 Uhr morgen (nächster Tag).

Aufgabe 2
Wir haben 10:57 Uhr. 2 Stunden und 46 Minuten später soll ein Bus eintreffen? Wie viel Uhr ist es dann?

Lösung: 10 Stunden + 2 Stunden = 12 Stunden sowie 57 Minuten + 46 Minuten = 103 Minuten. 103 Minuten entsprechen 1 Stunde und 43 Minuten. Addieren wir dies auf das Ergebnis auf, ist es 13:43 Uhr.

Aufgabe 3
Wie viel Zeit vergeht zwischen 13:09 Uhr und 13:29 Uhr.

Lösung: 29 – 9 bei den Minuten ergibt 20. Somit vergehen 20 Minuten.

Aufgabe 4
Es ist 7:34 Uhr. In 41 Minuten beginnt die Schule. Wie viel Uhr ist es dann?

Lösung: 34 + 41 = 75. Eine Stunde endet jedoch bei 60 Minuten. Daher hat die nächste Stunde bereits angefangen. Und zwar mit 75 – 60 = 15 Minuten. Wir haben damit 8:15 Uhr.

 

Quelle:
http://www.frustfrei-lernen.de
http://www.gut-erklaert.de
https://de.wikipedia.org/wiki

Wie berechnet man Watt als Leistung-Maßeinheit?

Wissenwertes um Watt

Das Watt ist die im internationalen Einheitensystem für die Leistung (Energieumsatz pro Zeitspanne) verwendete Maßeinheit. Sie wurde nach dem schottischen Wissenschaftler und Ingenieur James Watt (1736 bis 1819, Erfinder der Dampfmaschine) benannt. Sie wurde 1882 von der British Science Association vorgeschlagen und auf ihrem zweiten Kongress im Jahr 1889 als Einheit für Leistung anerkannt.

Watt

Gegenüber der vorher üblichen Einheit „ampere*volt“ hatte die neue Einheit einen deutlicheren Bezug zur Mechanik, sodass sie bei Elektromotoren auch als Ersatz für die Einheit PS (Pferdestärke) akzeptiert wurde. Im Jahr 1948 wurde die Einheit dann nochmals durch die neunte Generalkonferenz für Maß und Gewicht definiert, und 1960 in das Internationale Einheitensystem aufgenommen.

Einheit Watt

Als Einheitenzeichen wird der Großbuchstabe „W“ verwendet. Das Watt ist eine abgeleitete Einheit. Sie lässt sich aus den Basiseinheiten kg, m und s zusammensetzen:

1 W = 1 (kg²*m²)/s³

1 W ist gleich der Leistung, um:

1. pro Sekunde eine mechanische Arbeit von einem Joule zu verrichten 1 W = 1 Joule/Sekunde, also beispielsweise innerhalb einer Sekunde über die Strecke von einem Meter die Kraft von einem Newton aufzuwenden (im Internationalen Einheitensystem),

2. bei einer elektrischen Spannung von einem Volt an einem rein Ohmschen Widerstand einen elektrischen Strom von einem Ampere fließen zu lassen 1 W = 1 Volt*Ampere, oder

3. im Technischen Einheitensystem der Mechanik: 1 Kilopondmeter pro Sekunde = 9,81 Watt.

Größere Einheiten für die elektrische Leistung sind: 1 Kilowatt (kW) = 1000 W; 1 Megawatt (MW) = 106 W. Wobei zu beachten ist, dass die unterschiedlichen Leistungsarten ebenso wie Energieformen nicht immer direkt ineinander überführbar sind.

Elektrische Leistung berechnen

Die elektrische Leistung berechnet sich aus Strom * Spannung und wird in W angegeben. Elektrische Leistung Formel:

P = U * I = I² * R = U² / R

Wobei:
P  = die Leistung in Watt
U = die Spannung in Volt
I = der Stromstärke in Ampere
R = der Widerstand in Ohm

Beispiel: Unter der elektrischen Leistung P versteht man das Produkt aus der Spannung U und der Stromstärke I. Formel P = U * I. Ihre Einheit ist: 1 Watt = 1 Volt * 1 Ampere.

Aufgabe 1
Berechne die Leistung. Stromstärke I = 3 A; Widerstand R = 50 Ohm.
Lösung: P = I² * R = (3 A)² * 50 Ohm = 450 W

Aufgabe 2
Berechne die  Stromstärke in Ampere. Leistung P =1000 W und Spannung U = 230 Volt.
Lösung: I = P / U = 1000 W / 230 V = 4,35 A.

Aufgabe 3
Berechnet sich die Leistung des Netzteils und Verbraucherleistung, wenn es folgende Werte hat: Eingangsspannung 230 V/AC; Ausgangsspannung 5/9/12/15/18/24 V/DC; Ausgangsstrom 1,5 A, und Du willst vier Glühbirnen (@ 7 W bei 24 V) an ihm betreiben. Kannst Du die Lampen mit dem o.g. Netzteil betreiben?
Lösung:
Die Leistung des Netzteils zu 1,5 A * 24 V = 36 W.
Die Verbraucherleistung: 4 * 7 Watt = 28.
Ja, Du kannst die 4 Lampen mit dem Netzteil betreiben, weil Verbraucherleistung (28 W) kleiner als Netzteilleistung (36 W) ist.

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki

 

Wie berechnet man Überstundenvergütung?

Einführung über Überstundenvergütung

Die Stunden, die ein Mitarbeiter über seine individuell geltende Arbeitszeit hinaus leistet, sind Überstunden. Die Berechnung von Überstundenvergütung richtet sich daher danach, ob der Arbeitnehmer einen festen Lohn pro Stunde oder ein festes Gehalt pro Monat erhält.

Mache Dich das Leben einfacher indem Du von Anfang an Klarheit schaffst, d.h. eine Überstundenregelung in Deinen Arbeitsvertrag aufnehmen. Dies hat auch den Vorteil, dass Du die Überstunden nicht nur in Notfallsituationen verlangen darfst!

Überstundenvergütung

Die Berechnungen

Es existieren zwei Möglichkeiten, wie Du Deine Überstundenvergütung berechnen kannst.

1. Du als Arbeitnehmer wirst nach Stunden bezahlt (Stundenlohn). Für jede gemachte Stunde Mehrarbeit wird den gleichen Lohn pro Stunde in brutto bezahlt. Wurde im Vorfeld ein Zuschlag vereinbart, muss dieser ebenfalls gezahlt werden (ein Überstundenzuschlag von z.B. 15 %).

2. Du als Arbeitnehmer erhältst ein festes Gehalt pro Monat, welches sich nicht an den geleisteten Stunden orientiert. Bei einer festen Vergütung pro Monat, die unabhängig von den gearbeiteten Stunden aufgebracht werden muss, sollten Arbeitgeber zuerst den jeweiligen Stundenlohn in brutto herausfinden, bevor sie die Überstunden berechnen können. Es existieren dabei 2 Methoden, wie die Berechnung der Überstunden vonstattengehen kann. Liegt ein Tarifvertrag vor, muss die darin erwähnte Methode verwendet werden.

Die 2 Methoden

Methode 1
Teile das dreifache Gehalt in brutto im Monat durch 13 Wochen und das Ergebnis aus dieser Berechnung erneut durch die Anzahl der Stunden in der Woche.

Formel:
Bruttostundenlohn = (Bruttomonatsgehalt * 3 / 13) / Wochenstunden

Methode 2
Multipliziere die Stunden in der Woche mit dem Faktor 4,325, um die durchschnittliche Anzahl der Arbeitsstunden im Monat zu erhalten. Teile danach den monatlichen Bruttolohn durch das Ergebnis.

Formel:
Bruttostundenlohn = Bruttomonatsgehalt / (Wochenstunden * 4,325)

Anmerkung: Beide Methoden, die Du benutzen kannst, um die Entlohnung der Überstunden zu berechnen, kommen in etwa auf das gleiche Ergebnis. Wurden im Vorfeld noch Zuschläge ausgehandelt, kommen diese noch hinzu. Siehe einen ausführlichen Artikel über Jahresgehalt: hier.

Rechnungsbeispiele

1.Beispiel
Du verdienst bei einer 39-Stunden Woche 2800€ brutto im Monat. Du hast im letzten Monat 12 Überstunden geleistet. Der Überstundenzuschlag beträgt 20 %. Deine Bruttostundenvergütung beträgt somit: (2800€ * 3 / 13) / 39 Stunden = 16,57€ . Bei einem 20 %igen Überstundenzuschlag und 12 Überstunden bekommst Du zusätzlich: 16,57€ * 125 % * 12 = 248,55€ brutto vergüten.

2.Beispiel
Du hast pro Woche 40 Arbeitsstunden und verdienst 2900€ brutto monatlich. Pro geleistete Überstunde muss Dein Arbeitgeber Dir diesen Betrag auszahlen:
Nach Methode 1: (2900€ * 3 / 13) / 40 = 16,73€ Stundenlohn in brutto.
Nach Methode 2: 2900€ / (40 * 4,325) = 16,76€ Stundenlohn in brutto.

3.Beispiel
Du verdienst bei einer 35-Stunden Woche 3100€ brutto im Monat. Du hast im letzten Monat 25 Überstunden geleistet. Der Überstundenzuschlag beträgt 35 %. Die durchschnittliche Monatsstundenzahl beträgt nach Methode 2: 35 Stunden * 4,325 = 151 Stunden gerundet. Deine Bruttostundenvergütung beträgt somit: 3100€ / 151 Stunden = 20,53€ . Bei einem 35 %igen Überstundenzuschlag und 25 Überstunden bekommst Du somit: 20,53€ * 135 % * 25 = 692,89€ brutto zusätzlich vergüten.

Übrigens: Viele Arbeitgeber möchten die Vergütung für gemachte Überstunden zwar auszahlen, das Berechnen dieser gestaltet sich jedoch oft etwas umständlich. Aus diesem Grund entscheiden sich einige Arbeitgeber für eine Pauschalvergütung, um die Überstunden nicht mehr berechnen zu müssen. Mitarbeiter dürfen dadurch jedoch nicht benachteiligt werden. Die Pauschale muss eine angemessene Gegenleistung für die Überstunden darstellen.

 

Quelle:

Arbeitsrecht: Welche Rechte haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer?