Tipps für günstiges Essen – gesund und vollwertig

Viele Familien oder auch Einzelhaushalte müssen mit kleinen Budgets umgehen, und dies kann schwierig sein, und benötigt oft sehr viel Planung. Ebenso wird die Herausforderung größer, wenn man gleichzeitig gesund essen will, denn billige Fast Food oder vorgekochte Mahlzeiten findet man immer, diese dienen der Gesundheit jedoch nicht gerade, und sollten eher für Notfälle herhalten. Wenn man nur ein paar Tipps beachtet, dann kann man sich auch jedoch mit kleinem Budget sehr gut und vor allem gesund ernähren.

Tipps für günstiges Essen für den Budget-Shopper

Essen vorausplanen und vorbereiten

Mittagessen, Abendessen, Schulbrot, Pausenmahlzeiten für die Arbeit, diese Dinge kann man vorausplanen, idealerweise gleich für die ganze Woche. Je mehr Tage man vorausplant, desto sicherer kann man sein, dass man den Einkauf wirtschaftlich plant, gesunde Mahlzeiten zubereitet, und auch alle Vorräte aus Kühlschrank und Speisekammer in die Planung mit einbezieht, wie im nächsten Punkt.

Einkaufen sollte man nicht, wenn man hungrig ist, denn die Zahl der Impulsiveinkäufe wird dadurch unweigerlich steigen. Eine Einkaufsliste, die sich an dem Wochenplan orientiert, hilft, wirtschaftlich einzukaufen, solange man sich auch daran hält.

Reste in die Planung mit einbeziehen

Am besten sorgt man für einen ständig aufgeräumten und organisierten Kühlschrank und Speisekammer. Denn es ist eine Sache, Reste aufzubewahren, mit der Absicht diese wieder- oder weiterzuverwerten, eine andere jedoch, wenn diese Reste regelmäßig ganz hinten im Kühlschrank landen und am Ende der Woche dann doch weggeworfen werden. Reste, die sich im Kühlschrank nicht lange halten, sollten bei der Planung gleich in die nächste Mahlzeit einbezogen oder eingeforen werden.

Die Verwendung jeglicher Reste sorgt nicht nur dafür, dass die Geldbörse geschont wird, es kann auch sehr viel Zeit sparen, wenn man nicht ständig alle Zutaten aufs Neue zubereitet.

Internationale Küche kann die Kosten reduzieren

Es gibt Nationen, deren Koch- und Essgewohnheiten auf Zutaten basieren, die sowohl günstig als auch sehr nahrhaft sind. Beispiele dafür sind die mexikanische und die indische Küche. Gekocht wird hier häufig mit Bohnen und Reis, zwei Zutaten, die gesund und auch sättigend sind. Auch die afrikanische und die Küche der Karibik bieten tolle Gerichte, die fast nur auf Gemüse und Früchten basieren, und die daher auch sehr gesund sind. Fleisch sollte man grundsätzlich nicht so häufig in den Essensplan einbeziehen. Es kann teuer sein, wenn man auf Qualität achtet, und gleichzeitig zeigen immer mehr Studien, dass Fleisch oder tierische Produkte generell für uns Menschen gar nicht so gesund sind.

Angebote und günstige Marken nutzen

Was am Ende eines Geschäftstages von vielen Supermärkten angeboten wird, sind Produkte, die kurz vor dem Verfallsdatum stehen. Diese Produkte sind immer noch frisch, können jedoch häufig mit bis zu 50 % oder mehr Nachlass erstanden werden. Natürlich sollte man auch hier dann nicht wahllos zugreifen, sondern sich weiterhin an die Einkaufsliste halten. Doch wenn es Produkte sind, die man quasi immer nutzen kann, wie Konserven, oder wenn man kurzfristig aber rational und wirtschaftlich frische Produkte in den Essensplan einbeziehen kann, dann sollte man in jedem Fall zugreifen.

Günstigere Marken zu kaufen, kann beim Wochenbudget ebenfalls einen großen Unterschied machen. Und man geht hinsichtlich der Qualität keinen Kompromiss ein, denn die bekanntere Marke muss keinesfalls besser sein, das Unternehmen gibt in der Regel einfach mehr Geld für Marketing aus.

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Das Baby stillen – so funktioniert’s

Stillen – der natürliche und einfache Weg, sein Baby zu ernähren. Oder etwa nicht? Seit es Menschen gibt, haben wir unseren Nachwuchs auf diese Art ernährt. Es ist nun einmal die natürlichste und, so der natürliche Weg denn reibungslos funktioniert, auch die einfachste Art, den Nachwuchs hochzupeppeln. Doch die einfachsten Dinge sind dann doch nicht immer ganz so simpel wie man möchte.

Mutter und Baby lernen gemeinsam

Fakt ist: Frischgebackenene Mütter (und auch die Väter, wenn sie möchten) werden von der Hebamme spätestens dann, wenn der erwähnte Nachwuchs hungrig und nach Nahrung schreiend neben ihnen liegt, die einfachsten Regeln des Stillens lernen. Doch hier kann man schon vorher ein bisschen hineinschauen, in die Kunst des Stillens. Doch wirklich erlernen wird man es erst, wenn man selber Hand und Brust anlegt.

Das Stillen ist eine Fähigkeit, die du mit deinem Baby gemeinsam lernst, und es kann einige Zeit dauern, sich daran zu gewöhnen. Es wird nicht gleich von Anfang an alles perfekt sein.

Finde die richtige Position

Es gibt z.B. viele verschiedene Positionen, die man beim Stillen verwenden kann. Was dabei wichtig ist, ist dass es bequem ist, für Mutter und Kind. Prüfe deshalb immer: Sitzt oder liegst du bequem? Verwende ruhig ein oder mehrere Kissen, um es dir gemütlich zu machen. Schultern und Arme sollten entspannt sein.

Liegt das Baby bequem? Ist das kleine Köpfchen und der Körper in einer geraden Linie? Nicht vergessen, es könnte dem Baby äußerst schwer fallen zu schlucken, wenn Hals oder Kopf verdreht sind, wenn auch nur ein wenig. Sobald es unbequem wird, fängt das Baby auch an, sich zu beschweren, wird weinen oder andere Zeichen von Unbehaglichkeit zeigen.

Bringe dein Baby zur Brust, und nicht die Brust zum Baby. Lehne dich nicht nach vorne, um deinem Baby den Nippel zuzuführen, dies ist die denkbar schlechteste Verbindung zwischen “Quelle” und Ziel.

Wenn du dein Baby nah an deine Brust ziehst, mit der Nase auf Höhe der Brustwarze, dann wird es reflexartig den Mund öffnen und seine Lippen auf der Brustwarze festsaugen, dies funktioniert viel besser als andersherum.

Du solltest den Kopf deines Babys dabei nur sehr sanft halten, es muss die Möglichkeit haben, den Kopf nach hinten zu legen, und eine Pause einzulegen. Auch wird so eher das Baby angeregt, von selber nach der Quelle zu suchen.

Alles andere kommt mit der Zeit – wenn du Glück hast, dann hast du viel Zeit, dein Baby auf diese Art zu füttern. Denn Stillen bringt gleichzeitig auch eine Gelegenheit für Mutter und Baby,  einander sehr nahe zu kommen, sich zu spüren, zu riechen, zu hören, einander kennenzulernen.

Kann man während der Stillzeit Alkohol trinken?

Dies ist eine Frage, die häufig gestellt wird. Schadet es meinem Baby, wenn ich Wein trinke, oder Bier oder Spirituosen, sprich hochprozentigen Alkohol? Die Frage ist auch sehr leicht zu beantworten. Es kann dem Baby schaden, falls man keine Vorkehrungen trifft. Es schadet dem Baby ganz bestimmt, wenn dies häufiger geschieht.

Man muss einfach generell davon ausgehen, dass der Alkohol, der sich im Blut der Person, die ihn verzehrt, ausbreitet, sich über die Muttermilch auch in den Körper und das Blut des Baby verbreitet. Und die kleine Leber des Neugeborenen kann dieser Herausforderung noch nicht wirklich begegnen.

Scheint es also einmal unumgänglich und man möchte wirklich mal wieder ein oder mehrere Gläser Wein trinken, dann sollte man vorher einfach Milch abpumpen und zur Vorbereitung in den Kühlschrank stellen. Oder ein bis zwei Tage auf Fertigmilch umsteigen.

So schwierig ist das gar nicht, oder?

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Tipps zum Gewicht reduzieren

Der gute Vorsatz ist wieder da. Die alljährlich oder monatlich wiederkehrende Diät, die beim Gewicht nie allzu viel bewirkt, und die irgendwie immer auch viel zu früh abgebrochen wird. Gar nicht erwähnen sollte man den JoJo-Effekt, wenn die Pfunde wieder auf die Hüften zurückkehren. Mit diesen Tipps hier sollte das nicht geschehen, denn langfristig helfen diese auch, schlechte Gewohnheiten zu ändern.

Fett reduzieren

  • Länger schlafen

Man will nicht verschlafen, und dann zur Arbeit rennen müssen. Doch morgens ein wenig mehr Zeit im Bett hilft tatsächlich, Gewicht zu verlieren. Oder eher, es gar nicht erst anzulegen. Die halbe Stunde extra im Bett hilft dem Körper, sich besser auszuruhen. Das Gefühl, dass man nicht genügend Nachtruhe hatte, resultiert meistens darin, dass man den ganzen Tag isst, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, der Snack hier, das Croissant da, die Tüte Erdnüsse hinterher, es addiert zusammen zu einem ganz schönen extra Paket, welches sich dann unweigerlich auf die Hüften legt. Studien geben auch Grund zu der Annahme, dass konstanter Schlafmangel den Metabolismus negativ beeinflusst.

  • Sport am Morgen

Es muss keine ausgiebige schweißtreibende Session sein. Selbst 10 Minuten Yoga, oder schnelle Gymnastikübungen bringen den Kreislauf in Schwung, das Blut fließt schneller, das Herz schlägt höher, der Metabolismus steigt.

  • Gesunde Snacks für die Arbeit

Ja, es macht Sinn, in der kleinen Pause nicht nach dem Schokoriegel zu greifen. Die Tupperdose hat Platz für so viel Gesundes wie Gurke, Paprika, Apfelschnitten mit Erdnussbutter, denn es darf auch gerne süß sein, damit wir nicht nach den leeren Kalorien im Automaten greifen, oder auch eine Tüte Mandeln, am besten geröstet, dann fehlt wirklich nichts mehr.

  • Zur Arbeit laufen oder mit dem Rad fahren

Einfach dem Bus die rote Karte zeigen. Öffentliche Verkehrsmittel oder das Auto sollten für eine Weile tabu sein, alles was innerhalb von 10 Km liegt, lässt sich locker auch mit dem Fahrrad erreichen.

  • Eine neue Sportart hilft, Gewicht zu verlieren

Auch wenn man täglich Sport treibt, die morgendliche Runde Jogging, oder Wogging am Fluss, die Stunde Yoga am Abend. All dies sind Gewohnheiten, die den Körper nicht mehr allzusehr herausfordern. Dies resultiert darin, dass weniger Kalorien verbrannt werden. Insbesondere wenn man immer gleiche Streckenlänge läuft. Abwechslung trumpft hier, und fordert den Körper wieder heraus. Jegliche physische Aktivität, die der Körper nicht kennt oder die er nicht gewohnt ist, regt die Verbrennung wieder an, und der Metabolismus steigt.

  • Verabschiede dich von Stress

Stress kann Bauchfett fördern. Studien veranlassen zu der Annahme, dass Stress auf Dauer auch zu Gewichtszunahme führen kann. Und dass er insbesondere dem so ungeliebten Bauchfett förderlich ist. Ist man Stress ausgesetzt so fördert dies Hormone wie Cortisol, es fördert den Appetit, senkt den Metabolismus, all dies trägt offensichtlich zur Gewichtszunahme bei. Yoga oder Meditation helfen dagegen, deshalb sollte man sich ruhig 2 – 3 mal die Woche eine Session gönnen. Aber auch ein Spaziergang am Strand, oder sich gemütlich auf dem Sofa mit einem guten Buch niederzulassen hilft.

  • Squats und Muskelübungen 

Kardio sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden, doch auch Muskelaufbau reduziert Fett, und es sorgt nebenher für einen sportlicher und fitter aussehenden Körper. Muskeln verbrennen Fett sogar im Ruhezustand, deshalb, je mehr man davon ansammeln kann, desto besser.

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