Wie berechnet man Kalorien oder Kalorienberechnung?

Wissenswertes um Kalorienberechnung

Kalorienberechnung ist gut und schön, aber der gesundheitliche Aspekt darf auch nicht vernachlässigt werden. Die täglich benötigte Energie eines Menschen schwankt mit seiner Größe, dem Gewicht, dem Muskelanteil, dem Alter und dem Geschlecht.

Ein Erwachsener normal gebauter Mensch verbraucht in der Regel knapp 2000 kcal je Tag. Wenn Du abnehmen möchtest und beim Kalorienberechnung die tägliche Gesamtkalorienbilanz von beispielsweise 2000 Kalorien nicht überschreiten sollst, belastet mit Deinen aufgeführten Mahlzeiten Dein Kalorienkonto erheblich.

Nahrungsmitteln

Man kann eigentlich die Kalorien(kcal) von Nahrungsmitteln nicht berechnen, da die Kalorien von Lebensmitteln festgelegt sind. Aber grundlegend kann man das machen, indem man eine bestimmte Menge davon verbrennt und misst, wie viel Energie freigesetzt wird. Wenn man das für die Zutaten macht, kann man damit weiterrechnen und so zB auch ausrechnen, wie viel ein Teller Nudeln mit Soße hat.

Grundumsatz (BMR) Berechnen

Der Grundumsatz ist eine Größe zur Charakterisierung des Stoffwechsels hauptsächlich beim Menschen verwendet wird. Als Grundumsatz (basale Stoffwechselrate) wird der Kalorienverbrauch definiert, den der Körper pro Tag bei ständiger Ruhe zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen benötigt. Sie ist diejenige Energiemenge, die der Körper pro Tag bei völliger Ruhe, bei Indifferenztemperatur (28 °C) und nüchtern (leerer Magen) zur Aufrechterhaltung seiner Funktion benötigt.

Der Grundumsatz ist somit abhängig von Faktoren wie Geschlecht, Alter, Körpergewicht, Körpergröße, Muskelmasse, Wärmedämmung durch Kleidung und Gesundheitszustand (Fieber). Es gibt mittlerweile unterschiedliche Formeln um den Grundumsatz zu berechnen.

Fazit: Grundumsatz = Die Energie, die Dein Körper pro Tag ohne körperliche Anstrengung, bei völliger Ruhe, benötigt. Von Grundumsatz spricht man immer der Bezug auf 24 Stunden gemeint. Dabei ist 1 kcal = 4,186 kJ und 1 kJ entspricht 0,239 kcal. Eine gängige BMR Formel ist die folgende:

BMR (Frau) = (9,99 x Gewicht in kg) + (6,25 x Größe in cm) – (4,92 x Alter in Jahren) – 161

Beispiel
Du bist weiblich, wiegst 68 kg, bist 166 cm groß und 35 Jahre alt.
Dein BMR = (9,99 * 68) + (6,25 * 166) – (4,92 * 35) – 161 =
= 679,32 + 1037,5 – 172,2 – 161 = 1383,62 kcal am Tag

BMR (Mann) = (9,99 x Gewicht in kg) + (6,25 x Größe in cm) – (4,92 x Alter in Jahren) + 5

Beispiel 2:
Du bist männlich, wiegst 89 kg, bist 180 cm groß und 30 Jahre alt
Dein BMR = (9,99 x 89) + (6,25 x 180) – (4,92 x 30) + 5 =
= 889,11 + 1125 – 147,6 + 5 = 1871,51 kcal am Tag

Kalorienberechnung

Je größer bzw. schwerer ein Mensch ist, desto höher ist Dein Kalorienverbrauch. Das heißt der Körper benötigt mehr Energie/ Kalorien zur Aufrechterhaltung aller Funktionen. Mit zunehmendem Alter hingegen sinkt der Grundumsatz.

Randbemerkung

Die Angabe der Energie erfolgt in der Regel in Kilojoule oder Kilokalorien. 1 Kilojoule (KJ) entspricht 4,1 Kilokalorien (kcal). Kalorie (Einheitenzeichen cal) ist eine veraltete Maßeinheit der Energie, insbesondere der Wärmemenge Q, mit mehreren leicht unterschiedlichen Definitionen.

Bereits 1948 schaffte die 9. Generalkonferenz für Maße und Gewichte in Paris die Kalorie als Einheit der Wärmemenge zugunsten der Einheit Joule ab. Eine Kalorie entspricht ca. 4,1868 Joule (1 kcal = 4,1868 kJ) und ein Joule ca. 0,239 Kalorien.

Die täglich benötigte Energie eines Menschen schwankt mit seiner Größe, dem Gewicht, dem Muskelanteil, dem Alter und dem Geschlecht. Ein Erwachsener normal gebauter Mensch verbraucht in der Regel knapp 2000 kcal je Tag.

 

Quelle:
de.wikipedia.org/wiki
gesundepfunde.com

Wie berechnest Du mit Leichtigkeit Deine Rente?

Wissenwertes um Deine Rente

Deine Rente ist Dein Einkommen, welches ohne aktuelle Gegenleistung bezogen wird, im Allgemeinen: Deine Altersversorgung nach Deinem Arbeitsleben. Rente ist Altersruhegeld für Arbeiter und Angestellte oder der regelmäßig gezahlte Geldbetrag, auf den man nach Abschluss des Arbeitslebens oder im Falle dauernder Arbeitsunfähigkeit Anspruch hat. Wie viel Geld hast Du im Alter noch zur Verfügung?

Es ist nicht leicht den Überblick zu behalten, denn es gibt die gesetzliche Rente – und die private. Eine ergänzende private oder betriebliche Absicherung ist ratsam um den Lebensstandard auch als Rentner halten zu können. Es wird sogar steuerlich gefördert. Versicherte können seit dem 1. Juli 2014 schon ab 63 Jahren ohne Abschläge in Rente (nach 45 Jahren Beitragszahlung) gehen.

Es ist nicht leicht den Überblick zu behalten, denn es gibt die gesetzliche Rente – und die private. Eine ergänzende private oder betriebliche Absicherung ist ratsam um den Lebensstandard auch als Rentner halten zu können. Es wird sogar steuerlich gefördert. Versicherte können seit dem 1. Juli 2014 schon ab 63 Jahren ohne Abschläge in Rente (nach 45 Jahren Beitragszahlung) gehen.

Deine Rente

Die Rentenformel

Die Rentenberechnung basiert auf Deinen persönlichen Lebenslauf. Berücksichtigt werden in erster Linie Deine eingezahlten Beiträge und die Versicherungszeiten. Es spielt auch eine Rolle, wann Du in den Ruhestand gehen möchtest. Es gibt allerdings Modifikationen bei der Ermittlung der Höhe der Rente aufgrund von einer veränderten Berechnungsgrundlage des Bruttoentgelts. Die Formel ist für die Rentenberechnung relativ einfach zu verstehen. Sie lautet:

Monatliche Rente (brutto) = E * Z * R * A

Die Buchstaben stehen dabei für folgende Faktoren:

E: Entgeltpunkte

Entgeltpunkte ersetzen seit dem 1. Januar 1992 die bis dahin gebräuchlichen Werteinheiten aus den Regelungen der Reichsversicherungsordnung und des Angestelltenversicherungsgesetzes. Das deutsche Durchschnittseinkommen ergibt einen Entgeltpunkt von 1,0. Wer weniegr verdient, erhält entsprechend weniger Entgeltpunkte.

Umgekehrt gilt für Berufstätige mit überdurchschnittlichem Einkommen (bis zur Bemessungsgrenze), dass sie einen höheren Wert bekommen. Der maximale Wert für den Entgeltpunkt liegt bei etwas mehr als 2. Die Entgeltpunkte repräsentieren die Einkommensbezogenheit der Rente und ermöglichen die lohndynamische Rente. Bei den Entgeltpunkten handelt es sich um die während des Arbeitslebens persönliche angesammelten Rentenpunkte.

Z: Zugangsfaktor

Der Zugangsfaktor berücksichtigt bei der Rentenberechnung, wann der Versicherte in Rente geht. Er wird seit 2001 auch auf Renten wegen Erwerbsminderung, Erziehungs- und Hinterbliebenenrenten angewendet. Für Personen, die genau mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Erwerbsleben ausscheiden, beträgt der Zugangsfaktor 1,0.

In diesem Fall entsprechen die Entgeltpunkte auch den persönlichen Entgeltpunkten. Wer später in Rente geht, erhält einen Zugangsfaktor, der größer als 1,0 ist. Der Abschlag liegt gegenwärtig bei 0,3 % Prozent je Monat der vorzeitigen Inanspruchnahme. Für die Jahrgänge ab 1964 gilt als Regelaltersgrenze die Rente mit 67.

R: Rentenartfaktor

Der Rentenartfaktor berücksichtigt, dass mit der Rente unterschiedliche Sicherungsziele verfolgt werden. Durch den Rentenartfaktor wird das Sicherungsziel der jeweiligen Rentenart im Verhältnis zu einer Altersrente bestimmt. Bei Rentenarten mit Lohnersatzfunktion beläuft er sich auf 1,0 und bei Rentenarten mit Unterhaltsfunktion ist er kleiner als 1,0. Bei anderen Rentenarten werden abweichende Werte zur Rentenberechnung angesetzt. So wird die Höhe der Witwenrente mit dem Faktor 0,55 berechnet.

A: Rentenwert

Mit dem Rentenwert wird die gesetzliche Rente dynamisiert. Der aktuelle Rentenwert wird zum 1. Juli jeden Jahres in Abhängigkeit von der Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter, dem Beitragssatz zur allgemeinen Rentenversicherung und demografischer Veränderungen (Nachhaltigkeitsfaktor) angepasst. Damit sollen die Rentner am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben.

Da sich der Durchschnittsverdienst jedes Jahr ändert, erfolgt auch jährlich eine neue Festlegung dieses Faktors. Der Rentenwert stellt den Gegenwert eines Entgeltpunktes in Euro dar. Seit dem 1. Juli 2016 beträgt der aktuelle Rentenwert (West) 30,45 Euro und der aktuelle Rentenwert (Ost) 28,66 Euro.

Online Rechner

Du kannst auch Deine Rente nach heutiger Kaufkraft hier online ermitteln lassen. Der Rentenrechner kalkuliert und berücksichtigt Deine weitere Einkünfte und ermittelt den Betrag, der später für den gewohnten Lebensstandard fehlen wird.

 

Quelle:
seniorenbedarf.info
de.wikipedia.org
www.focus.de

Wie berechnet man Prozentsatz rückwärts?

Einführung über Prozentsatz rückwärts

Ähnlich mit Prozentsatz rückwärts, die Rückwärtskalkulation dient der Ermittlung des maximalen Listeneinkaufspreises einer Ware. Die Prozentrechnung dient dazu, einen Anteil an einem Ganzen darzustellen. Dabei ist der Verkaufspreis zumeist festgeschrieben oder zumindest geplant.

Ausgegangen wird von einem fest angestrebten Gewinnprozentsatz. Das Wort „Prozent“ kommt aus dem Lateinischen “Pro Centum“ und Du kannst es als “je Hundert” merken. So stellt 1% den hundertsten Anteil dar, 37% stellt 37:100 eines Ganzen da. Prozente sind somit ein Anteil von 100. Als 100 ist jeweils eine Gesamtmenge zu bezeichnen. 100 % ist das Ganze, denn 100 % : 100 % = 1.

Hast Du zum Beispiel eine Gesamtmenge von 25 Litern, so sind diese 25 Liter gleich 100 Prozent, kurz 100 %. Einige Prozentsätze, die sich einfach als Bruch schreiben lassen, sind unter anderem: (75 % = ¾) (33,333… % = 1/3) (50 % = ½) (25 % = ¼) (12,5 % = 1/8).

Prozentsatz rückwärtsProzentsatz rückwärts Beispiel 1

Frage: Wie viel Geld in Prozent spare ich, wenn ich bei einem Einkauf von 2000€ Rabatt von 50€ bekomme?

Antwort: Es gibt bei der Prozentrechnung drei Größen. Kannst du diese den Zahlenwerten zuordnen und weißt die zugehörigen Formeln, hast du alles.

Die drei Größen sind G, W und p%

Wobei:
G = Grundwert in €, die Gesamtmenge (der Wert, der 100 % sein soll, in diesem Fall 2000).
W = Prozentwert in €, die Menge, die einem bestimmten Prozentsatz entspricht, in dem Fall 50.
p% = Prozentsatz in %, der Anteil des Prozentwertes am Grundwert bzw. die Prozentangabe für den Anteil.

Die drei Größen hängen so zusammen, und zwar:
p% = W / G
W = p% * G
G = W / p%

Hast Du jetzt eine Aufgabe gegeben, schaust du zunächst, welche Sachen gegeben sind, damit weißt Du auch, welche Formeln du nimmst. Du suchst also in diesem Fall: p%

Lösung: p% = W / G = 50/2000 *100% = 2,5%.

Prozentsatz rückwärts Beispiel 2

Gegeben ist ein Nettobetrag, auf den zwei Steuern angerechnet werden. Die zweite Steuer wird nicht vom Nettobetrag, sondern vom Betrag der ersten Steuer berechnet.

Beispiel:
Nettobetrag: 600,00€
Steuer 1: 25%
Steuer 2: 15%

Bruttobetrag:
600 + 600*25% + 600*25%*15% =
= 600 + 150 + 22,50 =
= 772,50€

Nun zum Kern der Sache: Das Ganze muß rückwärts berechnet werden:

Gegeben ist der Bruttobetrag 772,50€ und die beiden Steuern 25% und 15%. Errechnet werden müssen: Nettobetrag und die beiden Steuerbeträge, wobei sich die Steuerbeträge wiederum aus dem Nettobetrag errechnen lassen würden.

Antwort:
Klammere 600 aus:
600 * (1 + 25% + 25%*15%) =
= 600 * (1 + 0,25 + 0,0375) =
= 600 * (1,2875) = 772,50

Teile durch den Klammerterm (1,2875) und Du landest wieder beim Nettobetrag.

Prozentsatz rückwärts Beispiel 3

Wie kann ich den ursprünglichen Preis (Grundpreis) finden? Das Objekt wurde um 20 % billiger und kostet jetzt noch 970€. Aber wie kann ich ausrechnen, wieviel es gekostet hat?

Antwort:
Gesucht: G (Grundpreis).
Dabei sind W = 970€ und p% = 100% – 20% = 80%

Also ist G = W / p% = 970 / 80% = 970 / 0,8 = 1212,50€

 

 

 

Wie berechnet man die Mehrwertsteuer (MwSt.)?

Einführung über Mehrwertsteuer bzw. MwSt.

Die Mehrwertsteuer (abgekürzt MwSt.) ist eine auf mehreren Stufen der Wertschöpfung erhobene Steuer, für deren Festsetzung die Einnahmen von Unternehmen mit Ausgaben der Unternehmen verrechnet werden. Die MwSt. ist der Umsatzsteuer ähnlich.

Die in Deutschland und Österreich als „Umsatzsteuer“ bezeichnete Steuer ist dem fiskalischen Gehalt nach eine Mehrwertsteuer. Die Verwendung des Begriffes „Umsatzsteuer“ synonym für „Mehrwertsteuer“ ohne den erklärenden Zusatz „mit Vorsteuerabzug“ ist irreführend.

MwSt.

Die steuertechnische und fiskalische Umsatzsteuer wird auf jeder Handelsstufe auf den gesamten Umsatz erhoben, wodurch sie sich bei einem Verkauf über mehrere Handelsstufen kumuliert. Bei einer steuertechnischen und fiskalischen Mehrwertsteuer findet keine Kumulation der Steuerbelastung statt.

Dagegen wird die Mehrwertsteuer, wie sie in der Europäischen Union ausgestaltet ist, zwar auch bei jedem Verkauf auf den gesamten Umsatz erhoben. Jedem Verkäufer wird die von ihm selbst an den Lieferanten bezahlte Umsatzsteuer aber als Vorsteuer erstatten oder auf die eigene Umsatzsteuerschuld anrechnen lassen, so dass er selbst nur mit der Steuer auf die Differenz zwischen seinen mit Umsatzsteuer belasteten Kosten und dem Verkaufspreis belastet ist, also dem von ihm geschaffenen Mehrwert. Neben der Einkommensbesteuerung zählt die Mehrwertsteuer zu den wichtigsten Finanzierungsquellen des Staats.

Mehrwertsteuersätze in Deutschland

In Deutschland gilt der allgemeine Mehrwertsteuersatz von 19% auf die meisten Produkte und Dienstleistungen. Für bestimmte Dinge gibt es den reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7%, hierzu gehören beispielsweise: Salat, Gemüse, Mehl, Wasser, Bücher und Zeitungen. Die Mehrwertsteuer wird auf alle Waren und Dienstleistungen erhoben und an den Staat abgeführt.

Die Mehrwertsteuer wird beispielsweise fällig bei Kauf von Nahrungsmitteln in einem Supermarkt, erbringen von Handwerksleistungen oder konsumieren von Speisen und Getränken in einem Restaurant.

Der Mehrwertsteuersatz beträgt je nach Art der Ware/Dienstleistung 7% oder 19%. Ein Betrag ohne Mehrwertsteuer wird „netto“ genannt. Ein Betrag, der bereits Mehrwertsteuer enthält, wird „brutto“ genannt. Beim brutto wird also die Mehrwertsteuer herausgerechnet, beim netto wird sie aufgeschlagen.

Formel:
Bruttobetrag = Nettobetrag + Mwst.

Mehrwertsteuer-Berechnung
Formel: vom Netto-Preis zum Brutto-Preis
Brutto-Preis = Netto-Preis * (1 + Mehrwertsteuersatz / 100)

Formel: im Brutto-Preis enthaltene Mehrwertsteuer berechnen
MwSt. = (Brutto-Preis / (100 + Mehrwertsteuersatz) ) * Mehrwertsteuersatz

Formel: Mehrwertsteuer vom Netto-Betrag berechnen
MwSt. = (Netto-Preis * Mehrwertsteuersatz) / 100
MwSt. Berechnung Beispiele

1. Beispiel
Vom Netto-Preis zum Brutto-Preis. Der Netto-Preis beträgt 120€, der Mehrwertsteuersatz liegt bei 19%. Wie hoch ist der Brutto-Betrag?

Antwort:
Brutto-Preis = 120 * (1 + 19 / 100) = 142,80€

2. Beispiel
Eine Firma kauft in einem Fachmarkt in Deutschland einen neuen Computer. Auf der Rechnung stehen folgende Beträge:
** Preis (Brutto) 1844,50€
** Mehrwertsteuer 19%
** Zwischensumme netto 1550,00€
** Mehrwertsteuer (19%) 294,50€
** Rechnungsbetrag 1844,50€

Die in der Rechnung als Mehrwertsteuer ausgewiesenen 294,50€ entsprechen der Umsatzsteuer. Der Betrag kann von der Firma bei der Umsatzsteuervoranmeldung als Vorsteuer im Elster Formular angegeben werden. Das Finanzamt verrechnet die Vorsteuer gegen die Einnahmen, wenn keine vorliegen, wird der Vorsteuerbetrag komplett zurückerstattet.

3. Beispiel
Im Brutto-Preis enthaltene Mehrwertsteuer berechnen. Ein Fernseher kostet im Laden 275€ brutto, der Mehrwertsteuersatz liegt bei 19%. Wie hoch ist der Netto-Preis?

Antwort:
MwSt. = (275 / (100 + 19) ) * 19 = gerundet: 43,91€
Netto-Preis = 275€ – 43,91€ = 231,09€

4. Beispiel
Mehrwertsteuer vom Netto-Betrag berechnen. Teuerstes Obst der Welt. Eine (Eier der Sonne) Mango (in Japan) kostet über tausend Euro. Der Netto-Preis einer Eier-der-Sonne-Mango liegt bei 1100€, der Mehrwertsteuersatz beträgt 7%. Wie hoch ist die Mehrwertsteuer, die auf den Brutto-Preis aufgeschlagen wird?

Antwort:
MwSt. = (1100 * 7) / 100 = 77€

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki

Outsourcing & Insourcing

 

Wie findest Du, was Du in der Steuer zahlen musst?

Steuer, was ist das?

Steuer ist ein Geldbetrag und ist die wichtigste Einnahmequelle des Staates. Ohne sie käme das öffentliche Leben zum Erliegen, weil der Staat seine vielen Aufgaben nicht mehr erfüllen könnte. Als Steuer wird eine Geldleistung ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung bezeichnet, die ein öffentlich-rechtliches Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen steuerpflichtigen Personen auferlegt.

Umsatz- bzw. MehrwertsteuerSteuer

Diese Steuer begegnet dir in deinem Alltag mit Abstand am häufigsten, denn fast jedes Produkt oder Dienstleistung unterliegt einem bestimmten Mehrwertsteuersatz, der entweder 7 % oder 19 % beträgt. Soll beispielsweise ein Laptop für 2000 Euro verkauft werden, muss der Verkäufer 380 Euro (19 % von 2.000 Euro) Mehrwertsteuer auf den Preis aufschlagen. Du als Kunde musst also 3380 Euro für den Laptop bezahlen. Der Verkäufer behält von diesem Geld seine 2000 Euro und muss die 380 Euro an das Finanzamt abführen.

Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer bemisst sich nach dem Gewinn des Gewerbetreibenden und sie muss an die jeweilige Gemeinde gezahlt werden. Die Gewerbesteuer in Städten und Ballungsgebieten ist etwas höher als in ländlichen Gebieten.

Einkommensteuer

Die Einkommensteuer berechnete sich nach deinem Einkommen. Sie wird bei Angestellten schon in der Lohn- und Gehaltsabrechnung abgezogen und dem Mitarbeiter wird nur ein Nettobetrag ausgezahlt.

Aber als Unternehmer müsst Du Deine Einkünfte selbst zusammenrechnen und die Einkommensteuer an das Finanzamt überweisen. Die Einkommensteuer hat einen progressiven Steuersatz (wenn Deine Einkünfte steigen, steigt auch der prozentuale Anteil, den du bezahlen musst).

Lohnsteuer

Die Lohnsteuer ist eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer und sie wird in Abhängigkeit von der Höhe des Arbeitslohns und von persönlichen Verhältnissen berechnet. Mittels der Lohnsteuerklassen werden bereits beim Lohnsteuerabzug bestimmte persönliche Merkmale wie der Familienstand und Freibeträge berücksichtigt, die sich aus dem Einkommensteuerrecht ergeben.

Solidaritätszuschlag

Seit 1991 zahlen deutsche Arbeitnehmer einen Solidaritätszuschlag, der auch als Soli bekannt ist. Der Solidaritätszuschlag beträgt 5,5 Prozent der Lohnsteuer. Er wird erst erhoben, wenn die Lohn- oder Einkommensteuer in den Lohnsteuerklassen I, II und IV bis VI mehr als 81 €/Monat bzw. 972 €/Jahr beträgt und in der Lohnsteuerklasse III mehr als 162 €/Monat bzw. 1.944 €/Jahr.

Kirchensteuer

Die Kirchensteuer ist eine Steuer, die Religionsgemeinschaften von ihren Mitgliedern zur Finanzierung der Ausgaben der Gemeinschaft erheben. Kirchensteuerpflichtig ist, wer einer Kirche oder einer Glaubensgemeinschaft angehört, die Kirchensteuer erhebt. Der Kirchensteuersatz auf Lohn- bzw. Einkommenssteuer sowie auf die Kapitalertragssteuer beträgt in Bayern und Baden-Württemberg 8 %, in den übrigen Bundesländern 9 % der Einkommenssteuerschuld.

Krankenversicherung

Gesetzlich Versicherte zahlen 2017 einen Krankenkassenbeitrag von einheitlich 14,6 Prozent. Du bekommst 7,3 Prozent direkt vom Gehalt abgezogen, Dein Chef zahlt die restlichen 7,3 Prozent der Krankenversicherung. Hinzu kommt ein kassenindividueller, einkommensabhängiger Zusatzbeitrag, den der Versicherte alleine bezahlen muss. Deine Krankenkasse erhebt einen Zusatzbeitrag von 1,1 Prozent. Wie hoch die Kosten für eine private Krankenversicherung sind, lässt sich pauschal nicht sagen, denn die Höhe richtet sich nach den Leistungen, die man in Anspruch nehmen will.

Rentenversicherung

Die Rente dient zur Altersvorsorge und meist ist damit die gesetzliche Rentenversicherung gemeint. Im Jahre 2016 liegt der zu zahlende Beitrag bei 18,7 Prozent des Bruttolohns. Die Beitragszahlungen erfolgen bei pflichtversicherten Arbeitnehmern jeweils zur Hälfte durch den Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung ist 2017 auf einheitlich 2,55 Prozent erhöht worden. Die Beiträge teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils 1,275 % hälftig. Übrigens: (1) Wer über 23 Jahre alt ist und keine Kinder hat, zahlt einen Zuschlag von 0,25 Prozent oben drauf, und (2) Nur im Bundesland Sachsen müssen Arbeitnehmern einen höheren Anteil zahlen als der Arbeitgeber.

Arbeitslosenversicherung

Arbeitslosenversicherung ist eine der Sozialversicherungen, die das vorrangige Ziel hat, arbeitssuchenden Menschen während ihrer Arbeitssuche das Auskommen zu sichern. Ein monatlicher Beitrag ist damit für die Arbeitslosenversicherung fällig. Beamte und Soldaten sind davon befreit, genauso wie Mini-Jobber, die nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen. In der Regel zahlt der Arbeitgeber die andere Hälfte des Beitrages von insgesamt 3 %.

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki
https://www.vlh.de

Wie berechnet man Zinseszins – Formel und Beispiele

Was ist das – Zinseszins

Zinseszins ist Zins, der auf kapitalisierte (dem Kapital zugeschriebene) Zinsen vergangener Berechnungsperioden berechnet wird. Allgemein bezeichnet der Zinseszins einen Zins auf Zinsen. Derjenige, der sich Geld leiht (der Schuldner), zahlt Zinsen. Derjenige, der Geld verleiht (der Gläubiger), bekommt Zinsen. Erforderlich ist somit, dass dem Kapital bereits fällige Zinsen zugeschlagen (kapitalisiert) wurden, sodass die neue Berechnungsgrundlage von Kapital und kapitalisierten Zinsen ausgeht.

Zinsen spielen hauptsächlich beim Leihen und Verleihen von Geld eine Rolle. Zinseszins entsteht beispielsweise bei Geldanlagen, bei denen Zinserträge dem bisherigen Guthaben zugeschlagen werden und fortan in allen Folgeperioden mitverzinst werden. Mit der Berechnung des Zinseszinses in Abhängigkeit vom Zinssatz sowie der Höhe und Dauer einer Kapitalanlage beschäftigt sich die Zinseszinsrechnung, ein Teilgebiet der Finanzmathematik.
ZinseszinsDurch Zinseszinsen steigen Vermögen oder Schulden exponentiell. Durch den Zinseszins wächst angelegtes Kapital somit schneller als ohne Berücksichtigung von Zinseszins, da gutgeschriebene Zinsen weiter verzinst werden. Der Zinseszins entwickelt seine Bedeutung vor allem auf lange Sicht.

Zinseszinsformel

Werden Zinsen nach jeder Zinsperiode dem Kapital zugeschlagen und fortan mitverzinst, so spricht man von Zinseszins. Mit Hilfe der Zinseszinsformel berechnet man, über wie viel Kapital ein Anleger in einem Zeitpunkt verfügt. Dabei werden sowohl Zins- als auch Zinseszinseffekte berücksichtigt.

Die Zinseszinsformel ermittelt das Endkapital Kn, wenn ein Anfangskapital K0 für die Dauer von n Jahren zu einem Zinssatz von p Prozent angelegt wird. Dieser Zins auf Zinsen wird als Zinseszins bezeichnet und in der Zinseszinsformel berücksichtigt.

Kn = K0 * ((p / 100) + 1)n

Wobei gilt:
Kn = Endkapital inkl. Zinsen nach n Jahren
K0 = Anfangskapital
p = Zinssatz (in Prozent)
n = Laufzeit (Anzahl der Jahre)

Beispiele

Beispiel 1
Du legst 2000€ bei einem Zinssatz von 12 % für 3 Jahre fest an.

K1 = K0*(1+p/100) = 2000*(1+12/100) = 2000*1,12 = 2240.
Nach einem Jahr hast du 2240€ auf dem Sparbuch.

K2 = K1*(1+p/100) = 2240*(1+12/100) = 2240*1,12 = 2508,80
Nach zwei Jahren hast du 2508,80€ auf dem Sparbuch.

K3 = K2*(1+p/100) = 2508,80*(1+12/100) = 2508,80*1,12 = 2809,86
Nach drei Jahren hast du 2809,86€ auf dem Sparbuch.

Dieses 1.Beispiel hat gezeigt, dass durch den „Zinseszinseffekt“ die Zinsen exponentiell steigen:
Zinsen für das 1. Jahr = 240€
Zinsen für das 2. Jahr = 268,80€
Zinsen für das 3. Jahr = 301,06€

Beispiel 2
Wenn Du beispielsweise ein Anfangskapital von 5000€ zu einem Zinssatz von 6 % p. a. (per annumstammt aus dem Lateinischen und bedeutet pro Jahr) anlegst, erhältst Du nach Ablauf des ersten Jahres 300€ (= 6 % * 5000€) gutgeschrieben. Nach Ablauf des zweiten Jahres beträgt die Gutschrift 318€ (= 6 % * 5300€), da in diesem Jahr auch die Zinseszinsen berechnet werden.

Wurden im zweiten Jahr am 1. Juli weitere 500€ eingezahlt, können für diese Summe 15€ (= 6 % * 500€ * 0,5) gutgeschrieben werden, da die Zinsen mit dem Zinssatz von 6 % nur für ein halbes Jahr berechnet werden. Dein Endkapital betrüge also 5633€ (5000 + 300 + 318 + 15), obwohl insgesamt nur 5500€ (= 5000€ + 500€) eingezahlt wurden.

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki
http://www.frustfrei-lernen.de

Wie berechnest Du Deinen Bruttolohn?

Wissenswertes über Bruttolohn

Der Bruttolohn bezeichnet das vereinbarte Gehalt (vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen) zwischen Dir und deinem Arbeitgeber. Bruttolohn wird in der Regel auf einen Monat bezogen und wird gesetzlich um Steuern und Beiträge an die Träger der Sozialversicherung reduziert.

Er kann weiterhin durch private Abzüge reduziert werden, z. B. vermögenswirksame Leistungen, private Vorsorge etc. Bruttolohn abzüglich Beiträge an die Sozialversicherung, abzüglich Steuern und privater Vorsorge ist gleich Nettolohn. Und dieser Nettolohn ist der Betrag, der letztendlich zur Verfügung steht und von Deinem Arbeitgeber Dir überwiesen wird.

Bruttolohn

Wie viel Dir letztendlich von deinem Bruttolohn abgezogen wird, wird individuell bestimmt. Die Steuerklasse beschreibt die Höhe des Prozentsatzes der abzuführenden Steuern. In Deutschland sind sechs Lohnsteuerklassen bekannt, wobei die sechste die höchsten Abgaben zur Folge hat.

Tägliche Arbeitszeit errechnen

Die Zeit lässt sich ermitteln, die ein Mitarbeiter durchschnittlich pro Arbeitstag erbringen muss. Man dividiert also die vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit durch die Anzahl der wöchentlichen Arbeitstage.

Beispiel: Ein Mitarbeiter arbeitet 40 Stunden pro Woche an 5 Arbeitstagen ist gleich 40 Stunden / 5 Tage = 8 Stunden/Tag. Es ist dabei unerheblich, ob die Arbeitszeit an 5 Tagen á 8 Stunden erbracht werden, oder man Montags bis Mittwoch jeweils 10 Stunden und am Donnerstag und Freitag jeweils nur 5 Stunden lang arbeitet.

Monatliche Arbeitszeit errechnen

Für die Berechnung der monatlichen Arbeitszeit aus der wöchentlichen Arbeitszeit benötigt man den sogenannten Wochenfaktor. 52 Wochen dividiert durch 12 Monate ergeben 4,333 Wochen pro Monat. In verschiedenen Tarifverträgen sind Werte in diesem Größenbereich festgelegt und die Lohnsteuerrichtlinie gibt einen Wert von 4,35 vor.

Beispiel: 40 Stunden (pro Woche) * 4,35 = 174 Stunden pro Monat. Bei einer vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden müssen monatlich 174 Arbeitsstunden erbracht werden.

Die Berechnung

Du hast Deinen ersten Job und freust Dich auch schon riesig auf Deinen ersten Lohn. Aber bekomm keine heftige Gemütserschütterung, wenn die Zahl auf Deiner Gehaltsabrechnung nicht mit der vereinbarten Summe mit Deinem Arbeitgeber übereinstimmt. Als Arbeitnehmer bist du nämlich verpflichtet diverse Beträge von deinem Bruttogehalt in Form von Steuern an den Staat abzugeben.

Hinzu kommt die Sozialversicherungsbeiträge (Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung), der Solidaritätszuschlag und gegebenfalls noch die Kirchensteuer. Das Arbeitsentgelt kann dabei wahlweise pro Jahr, pro Monat oder pro Woche berechnet werden.

Auf jährlicher Basis können auch leicht Sonderzahlungen wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld oder eventuelle Bonus mit in die Berechnung einbezogen werden. Als Umrechnungsgrundlage setzt die Berechnung ein Jahr (12 Monate oder 52 Wochen) an.

Übrigens: Die Kirchensteuer ist nicht in jedem Bundesland einheitlich, wird jedoch vom Bruttolohn direkt einbehalten. Auch unterscheiden sich die Sozialbeiträge in ihrer Höhe in den alten und neuen Bundesländern.

Beispiel 1
Herr Schommertz ist Angestellter bei einer großen Softwarefirma. Bisher hatte er, bei einem Stundenlohn von 23,40 Euro und einer 40-Stunden-Woche, ein Monatsgehalt von 4056 Euro Brutto. Nun ist in einer anderen Abteilung seiner Firma eine Stelle frei geworden.

Herr Schommertz hat sich darauf beworben, denn die neue Stelle verspricht bei 42 Arbeitstunden pro Woche einen besseren Stundenlohn, nämlich 26,30 Euro. Welches Monatsgehalt bekäme Herr Schommertz mit der neuen Stelle, eventuelle Sonderzahlungen nicht mitgerechnet?

Antwort:
Das neue Monatsgehalt von Herrn Schommertz ist = 42 * 26,30 * 52 / 12 = 4786,60 Euro Brutto.

Beispiel 2
Stundenlohn = 9,50€
Durchschnittlicher Monatslohn bei einer 42-Stunden-Woche = 9,50€ * 42 * 4,35 = 1735,65€

Beispiel 3
Stundenlohn = 16,00€
Durchschnittlicher Monatslohn bei einer 35-Stunden-Woche = 16,00€ * 35 * 4,35 = 2436€

Beispiel 4
Stundenlohn = 22,50€
Durchschnittlicher Monatslohn bei einer 30-Stunden-Woche = 22,50€ * 30 * 4,35 = 2936,25€

 

Quelle:
https://www.nettolohn.de
http://www.karista.de
https://www.shiftjuggler.com

 

 

 

So findest und berechnest Du Deinen Nettolohn

Einführung über Nettolohn

Wer als Angestellter erwerbstätig ist, bekommt von seinem ursprünglichen Gehalt jeden Monat einen Teil abgezogen. Der Nettolohn ist das Gehalt (Arbeitsentgelt), das nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben übrig bleibt: Nettolohn = Bruttolohn minus Abzüge. Die Abzüge werden in Steuern und Sozialabgaben unterteilt.

Was nach Abzug aller Posten auf dem Kontoauszug zu sehen ist, ist das verfügbare Nettogehalt. Je höher der Verdienst eines Arbeitnehmers ist, desto höher sind logischerweise die gesetzlichen Abzüge. Nettolohn ist also immer die aus Sicht des Geldempfängers steuerbereinigte Version, während Bruttolohn noch steuerbereinigt werden muss.

Lohnsteuerfreibeträge

Du kannst sicherlich Deine monatliche Gehaltsauszahlung mit persönlichen Lohnsteuerfreibeträgen erhöhen. Für besondere abzugsfähige Aufwendungen kannst Du beim Finanzamt einen so genannten Freibetrag in die Lohnsteuerkarte eintragen lassen.

Bis zum 30. November kannst Due Freibeträge für Werbungskosten, die höher als 1000 Euro ausfallen, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen beantragen und senken damit Deine persönliche Lohnsteuer. Freibeträge für Hinterbliebene, Behinderte und Kinder unter 18 Jahren müssen nicht neu beantragt werden.

Nettolohn

Steuerklassen

Die Steuerklasse hat einen Einfluss auf die Höhe des verbleibenden Nettolohn. Durch eine günstige Wahl Deiner Steuerklassen können vor allem Ehepaare und eingetragene Lebenspartner Deine Nettoeinnahmen beeinflussen. Du solltst also jedes Jahr prüfen, ob Du die richtige Kombination der Steuerklassen z. B. nach einer Lohnerhöhung hast. Die jeweilige Steuerklasse ist auf der Lohnsteuerbescheinigung vermerkt. In Deutschland werden insgesamt sechs Steuerklassen unterschieden:

1 – ledige oder allein lebende Person ohne Kinder
2 – ledige oder allein lebende Person mit Kindern
3 – verheirateter Alleinverdiener
4 – verheiratete Doppelverdiener
5 – verheiratete Person mit geringen Bezügen
6 – bei zwei oder mehr sozialversicherungspflichtigen  Beschäftigungsverhältnissen
Was alles vom Brutto-Gehalt abgeht

Nettolohn = Bruttolohn minus Abzüge. Die Abzüge werden in Sozialabgaben und Steuern unterteilt.

1. Sozialabgaben (fast 20 % des Bruttolohns):
** Rentenversicherung (9,35 %, insgesamt 18,7 % mit Arbeitgeberanteil)
** Arbeitslosenversicherung (1,5 %,  insgesamt 3 % mit Arbeitgeberanteil)
** Pflegeversicherung (1,475 % für Kinderlose, sonst 1,275 %, insgesamt 2,8 % bzw. 2,5 % mit Arbeitgeberanteil)
** Krankenversicherung (7,3 %, insgesamt 14,6 % mit Arbeitgeberanteil – allerdings können die Kassen Zusatzbeiträge erheben, die nur der Arbeitnehmer tragen muss)

2. Steuern (bis zu 45 %):
** Der Eingangssteuersatz liegt bei 14 %
** Der Spitzensteuersatz beträgt 42 % (ab einem zu versteuernden Einkommen von 53666 Euro im Jahr 2017)
** Wer ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 254447 Euro hat, muss im Jahr 2016 sogar 45 % zahlen.
** Solidaritätszuschlag (5,5 % von Lohnsteuer) und Kirchensteuer (je nach Bundesland 8 % oder 9 % von Lohnsteuer).


Änderungen Nettolohn 2017

1. Der Beitragssatz in der Pflegeversicherung steigt um 0,2 Prozentpunkte auf 2,55% bzw. 2,80% für Kinderlose.
2. Der Grundfreibetrag wird auf 8.820€ angehoben (8.652€ in 2016).
3. Der Kinderfreibetrag steigt um 108€ auf 7.356€.

Nettolohn online berechnen

(Dein verbleibender Nettolohn nach Abzug der üblichen Steuern und Abgaben). Wichtig sind Angaben zu: Bundesland, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Bruttoeinkommen, Kinder (die Kinderangabe ist wichtig für die Anzahl der Freibeträge. Getrennt lebende Elternteile können den Kinderfreibetrag aufteilen.

Haben z.B. Elternteile ein gemeinsames Kind sowie ein weiteres welches von einem der Partner stammt, wird ein Freibetrag von 1,5 angegeben), Steuerklasse und Steuerfreibetrag. Du kannst auch online Deinen Nettolohn hier oder hier berechnen lassen.

 

Quelle:
http://www.brutto-netto-rechner24.de
https://www.nettolohn.de
http://www.n-heydorn.de

So findest Du Deine Betriebsnummer…

….beim Ausführen eines Unternehmens

Über Betriebsnummer

Die Betriebsnummer ist eine achtziffrige Zahl, die in Deutschland fortlaufend vom Betriebsnummern-Service der Bundesagentur für Arbeit vergeben wird. Sie dient zur Identifikation der Arbeitgeber bei der Sozialversicherung und findet in zahlreichen weiteren Geschäftsprozessen der Sozialversicherungsträger Verwendung.

Somit ist die sie eine Grundlage für die Meldung zur Sozialversicherung, die der Arbeitgeber einmal im Jahr für seine Beschäftigten abgeben muss. Sie ist ein Identifikationsmerkmal für den Namen, die Anschrift und die vom Betriebsnummern-Service bestimmte Wirtschaftsklasse eines Betriebes. Sie ist bei allen Meldungen anzugeben. Sie wird einem Arbeitgeber auf Antrag von der Bundesagentur für Arbeit für einen Betrieb erteilt, in dem er mindestens einen Arbeitnehmer beschäftigt.

Als Selbstständiger musst Du sie beantragen, sobald Du den ersten Mitarbeiter beschäftigen willst. Mit ihr nimmst Du (als Arbeitgeber) sowohl die Anmeldung zur Sozialversicherung als auch die Meldung Deiner Mitarbeiter bei der Krankenkasse vor. Die rechtliche Grundlage hierfür ist § 28a Sozialgesetzbuch IV.

Mithilfe der Betriebsnummer werden Arbeitgeber bei den Sozialversicherungsträgern identifiziert. Beitragszahlungen können dem betreffenden Arbeitgeberkonto zugeordnet werden.

Betriebsnummer

Der Aufbau

Die Betriebsnummer ist eine 8-stellige Zahl, z.B. 15027365. Die ersten 3 Stellen der Betriebsnummer enthalten die Schlüsselnummer der für die Vergabe der Betriebsnummer zuständigen örtlichen Arbeitsagentur. Die folgenden 4 Stellen kennzeichnen den Betrieb (Betriebsteil des Unternehmens), dem die Betriebsnummer zugeteilt worden ist. Sie sind eine reine Nummernfolge und dienen der Identifikation im Rahmen des Melde- und Beitragseinzugsverfahrens der Sozialversicherung. Die letzte Stelle enthält die im Modulo-10-Verfahren ermittelte Prüfziffer.

Aufbau der Prüfziffer

Die Prüfziffer der Betriebsnummer wird folgendermaßen ermittelt:

1. Von links nach rechts mit der ersten Stelle beginnend werden die Stellen abwechselnd mit 1 und 2 gewichtet (die Ziffern der Betriebsnummer in der 1. bis 7. Stelle werden – beginnend mit der höchsten Stelle (links stehende Ziffer) – mit den Zahlen 1, 2, 1, 2, 1, 2 und 1 vervielfältigt).
2. Aus den Ergebnissen werden die Quersummen gebildet und diese Quersummen der Produkte werden addiert.
3. Die sich aus dieser Addition ergebende Summe wird durch die Zahl 10 geteilt. Die Prüfziffer ist der ganzzahlige Rest zum nächst niedrigeren Vielfachen von 10 (Modulo 10).
4. Der sich ergebende Rest (auch die Ziffer “0”) ist die Prüfziffer.

Als letzte Ziffer der Betriebsnummer ist sowohl die errechnete Prüfziffer als auch die Ziffer zulässig, die sich ergibt, wenn die errechnete Prüfziffer um die Konstante 5 erhöht wird. Durch die Erhöhung der Prüfziffer um die Konstante 5 wird ein “Überlaufen” der Betriebsnummer verhindert (ähnliche Regelung wie bei der Vergabe von Versicherungsnummern).

Als letzte Ziffer der Betriebsnummer ist sowohl die errechnete Prüfziffer als auch die letzte Stelle aus der Summe von Prüfziffer und der Konstanten 5 zulässig. Für die Rentenberechnung ist es wichtig, dass der Arbeitnehmer dem Rechtskreis (West oder Ost) zugeordnet wird, in dem er beschäftigt ist.

Vergabe von Betriebsnummern

Ihre Vergabe ist kostenlos. Besteht  der  Beschäftigungsbetrieb  eines  Arbeitgebers  aus  nur einer  Niederlassung oder hat der Beschäftigungsbetrieb in einer Gemeinde nur eine Niederlassung, so ist diese Niederlassung der „Betrieb“ und erhält eine Betriebsnummer.

Folgende Angaben sind wichtig für die Beantragung: Allgemeine Angaben zum Betrieb wie Name, Adresse und Kontakt (Firmenanschrift, Firmenname, Telefonnummer, Faxnummer oder E-Mail Adresse), Name des Ansprechpartners für den Betriebsnummern-Service und genaue Bezeichnung der Branche, in der die Firma tätig wird (der wirtschaftliche Schwerpunkt des Unternehmens). Der Arbeitnehmer erhält dementsprechend einen Sozialversicherungsausweis mit einer eindeutigen Sozialversicherungsnummer.

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org
https://www3.arbeitsagentur.de
https://www.haufe.de

Informationen über Seemeilen und Knoten

Wissenwertes um Seemeilen und Knoten

Wie werden die beiden Längeneinheiten Seemeilen und Knoten umgerechnet? Die Seemeile oder nautische Meile ist eine in der Schiff- und Luftfahrt gebräuchliche Maßeinheit der Länge. Sie soll 1/60 Breitengrad – also einer Winkelminute – entsprechen, wurde aber später mit exakt 1852 meter definiert.

Seemeilen und Knoten

Die davon abgeleitete Geschwindigkeitseinheit Seemeilen pro Stunde wird Knoten genannt. Der Knoten ist ein Geschwindigkeitsmaß in der See- und Luftfahrt bzw. der Meteorologie, das auf der Längeneinheit Seemeile beruht: Definition: 1 Knoten = 1 Seemeile/h = 1,852 km/h ≈ 0,514444 m/s. Die Abkürzung für Seemeilen ist sm, die für Knoten kn. Die Einheiten Seemeilen und Knoten sind nicht zu trennen.

Die Seemeilen

Wenn wir heutzutage eine Distanz angeben, dann rechnen wir meistens in Kilometern. Aber die Seemeile  ist die wichtigste Längeneinheit, die in der Seefahrt als Berechnungsgrundlage für die Navigation und das Angeben von Distanzen dient. Eine Seemeile ist eine eigenständige Einheit und sich nicht an den Werten der Englischen Landmeile (1609 m) orientiert oder mit ihnen im Zusammenhang steht. Eine Seemeile entspricht etwa 1/60 des Abstands zwischen zwei Breitengraden.

Achtung: In der See- und Luftfahrt ist die Seemeile das übliche Längenmaß. In den USA oder in Großbritannien wird jedoch immer noch in Landmeilen gerechnet. Die Differenz von 243 m pro gemessener Einheit (zwischen Seemeile = 1852 meter und Landmeile = 1609 meter) kann zu einer verheerenden Fehlnavigation führen!

Woher kommt Seemeilen Wert zustande?

Der Zusammenhang von einer Seemeile pro Stunde ist ein Knoten kommt über die Winkelminute des Erdballs auf nautischen Karten. Deshalb sind Seekarten typischer Weise in Seemeilen untergliedert. Der Erdumfang beträgt in jede Richtung ca. 40000 km, und der Umfang des Kompass beträgt 360°, er beschreibt also einen Vollkreis, wie ihn auch der Erdumfang darstellt. Jedes Grad kann wiederrum in 60 Winkelminuten (60′) unterteilt werden.

Der gesamte Erdumfang kann also in 21600′ auf dem Kompass dargestellt werden.  Da diese Winkelminuten von den Gradzahlen abgeleitet werden, entsprechen also auch 21600′ einem Vollkreis, so dass man den Erdumfang und die Winkelminuten in eine Gleichung setzen kann, die folgendermaßen aussieht:
21600′  = 40.000 km
1′   = 40.000 km /21600  = 1,852 km = 1852 m.

Fazit: Eine Seemeile ist deshalb genau so lang, wie die Strecke, die durch eine Winkelminute auf dem Kompass dargestellt wird. Eine Seemeile entspricht der Distanz einer Winkelminute auf dem Kompass.

Der Knoten

Knoten ist die in einer Stunde zurückgelegten Seemeilen. Der Knoten ist ein Geschwindigkeitsmaß in der See- und Luftfahrt – basierend auf der Längeneinheit Nautische Meile. Früher wurde die Geschwindigkeit eines Schiffes gemessen, indem man ein Stück Holz über Bord warf. Daran war eine Schnur befestigt, die in regelmäßigen Abständen geknotet war, geschickterweise in Bruchteilen einer Seemeile.

Die Schnur samt der Knoten spulte sich ab – umso schneller, je schneller das Boot fuhr. Fährt man also 120 Knoten (das sind circa 222 km/h) schnell, dann würde man ungefähr zwei Breitengräde pro Stunde zurücklegen. Da es 360 Breitengrade um die Erde gibt, würde man also in circa 180 Stunden oder 7,5 Tagen theoretisch die Erde umrunden.

Die Geschwindigkeitsbezeichnung Knoten wurde bereits im Jahre 1929 festgelegt. Es geschah in Monaco auf der Internationalen Hydrographischen Konferenz. Ein Schiff, das mit einer Geschwindigkeit von beispielsweise 35 Knoten in der Stunde fährt, legt in dieser Zeit eine Strecke von 64,82 km (= 35 * 1,852) zurück und damit 35 sm.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki
http://www.segeln-wissen.de